Ukraine Aktuell (10.8.22/21Uhr)

GROSSE SCHÄDEN AUF DER KRIM

Der gestrige Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf den russischen Flughafen auf der besetzten Krim hat sehr grosse Schäden verursacht. Die Plattformen «Inside Ukraine» und «Ukraine Online» beziehen sich auf «Quellen» und Auswertungen von Videos.

Sie melden die Verluste der russischen Luftwaffe auf der Krim auf dem Flugplatz in Saki (Koordinaten 45:05:43N 033:35:31E) wie folgt: 8 Flugzeug SU-27; 13 Su-30M Flugzeug; 5 Flugzeug SU-24 ; 6 MI-8 Hubschrauber; 1 IL-20RT Flugzeug; 4 Munitionsdepots. https://t.me/c/1352726486/38642 & https://t.me/UAonlii/34892

Beim Angriff soll der neu entwickelte ukrainische Mehrfachraketenwerfer «Grom» verwendet worden sei. Für Exportmodelle hat diese Waffe eine Reichweite von 50 – 240 Km und für den ukrainischen Eigengebrauch 450 – 500 Km. https://t.me/UAonlii/34939

«DIE KRIM WIRD BEFREIT»

Nach der Explosion des russischen Militärlagers auf der Krim sagte der ukrainische Generalmajor Dmitri Marchenko: «Wir werden die Krim militärisch befreien. Die Krim ist die Ukraine, sie ist unser Land, unser Volk ist dort. Niemand hat Russland das Recht gegeben, zu kommen, sich ein Stück Land zu nehmen und zu sagen: «Das gehört mir». Wir werden die Krim zurückerobern, so wie wir auch Kherson, Luhansk und Donezk zurückerobern werden». https://t.me/c/1552840645/4671

MEHRERE NIEDERLAGEN

Nach Angaben des ukrainischen Generalstabes erlitten die russischen Truppen im Donbass mehrere Niederlagen und keine Erfolge. An folgenden Orten griffen die Russen mit Bodentruppen an und zogen sich unter Verlusten zurück: Im Bereich der Siedlungen Siedlungen Uda, Petrivka und Husarivka; Welyka; Bakhmut, Kodema, Spirne, Jakowliwka und Soledar; Awdijiwka und Pisky, Lozova. In anderen Regionen begnügten sich Putins Truppen mit Angriffen aus der Ferne mittels Artillerie, Mörsern, Panzern und Flugzeugen. Der Kampf um den Donbass dauert nun schon 168 Tage. https://www.facebook.com/GeneralStaff.ua

Die Taktik der Russen wird so beschrieben: «Es wird nun aktiv um Bakhmut, Avdeevka und Peski gekämpft. Die Situation ist schwierig, aber unter Kontrolle. Russische Truppen brennen methodisch ukrainische Städte und Dörfer mit Artilleriebeschuss aus. Sie treffen sie nicht Punkt für Punkt, sondern zerstören sie «in Quadraten». https://t.me/c/1352726486/38641

WICHTIGE SÜD-BRÜCKE KAPUTT

Die Brücke über den Dnjeprs bei Kakhovskaya in der Region Kherson ist aktuell ausser Betrieb. Die für die russischen Truppen zentrale Brücke wurde durch Angriffe der ukrainischen Streitkräfte unbrauchbar gemacht. Die Brücke hat für die russischen Truppen- und Materialbewegungen ähnliche strategische Bedeutung, wie die bereits durch die Ukraine neutralisierte Antonivka-Brücke bei Kherson. https://t.me/c/1552840645/4665

OFFENSIVE UM KHERSON

Serhiy Khlan, Abgeordneter des Regionalrats von Kherson, sagte, die Ukraine müsse vor allem die Pläne der Russen für ein «Referendum» zunichte machen. Das heisst, im September in Cherson einzumarschieren und das rechte Ufer zu befreien. Das linke Ufer wird die zweite Stufe der Befreiung sein. Dies wird später geschehen, da die Ukraine nach der Befreiung des rechten Ufers in der Lage sein wird, jeden Teil der Region Cherson unter Beschuss zu nehmen.

Er fügte hinzu, dass die Kakhovka-Brücke in der Region Kherson, die von der ukrainischen Armee getroffen wurde, die letzte Verkehrsader für die Bewohner war. Jetzt ist die Logistik der Russen völlig zusammengebrochen. https://t.me/UAonlii/34936

87 DIEBES-SCHIFFE

Die Ukraine hat eine Liste mit 87 Schiffen erstellt, welche gestohlenes ukrainisches Korn und Getreide wegtransportiert haben. Die Schiffe stammen alle aus Russland und Syrien. Die gestohlenen Ernten wurden via Türkei und Syrien in andere Länder des Nahen Osten transportiert. Dies sagte der ukrainische Botschafter im Libanon, Ihor Ostash. https://twitter.com/Flash43191300/status/1557380991068553218

SCHWEIZ ALS VERMITTLERIN

Die Schweiz hat sich bereit erklärt, die Interessen der Ukraine in Russland zu vertreten. «Die Ukraine wollte, dass die Schweiz das Mandat einer Schutzmacht in Russland übernimmt.

Die Verhandlungen sind abgeschlossen», sagte der Sprecher des Schweizer Aussenministeriums, Pierre Alain Elchinger. Nun muss die russische Seite ihre Zustimmung zur Gültigkeit dieses Mandats geben. https://t.me/site_ua/13467

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