Ukraine Aktuell (6.6.22/22:45Uhr)

CHOLERA GEFAHR IN MARIUPOL

«In Mariupol breitet sich wahrscheinlich die Cholera aus. Die Besetzer stellen die Stadt unter Quarantäne». Das sagte Mariupol-Bürgermeisterberater Petro Andrjuschtschenko.

«Wir beobachten, wie die Stadt geschlossen wird. Darüber hinaus sind Informationen eingegangen, wonach die russische Seite in Rostow am Don bereits separate Krankenstationen für Infektionskrankheiten eingerichtet hat, in denen sie sich auf die Aufnahme ihrer eigenen Militärs vorbereitet, die infolge der Epidemie eindringen könnten.Das Wort ‹Cholera› ist in der Stadt, bei den Besatzungsbehörden und ihren Handlangern zu hören», so Andrjuschtschenko. https://t.me/insiderUKR/34244

KAMPF UM SIEVIERODONETZK

«Unsere Soldaten behalten die Kontrolle über die Stadt Sieverodonetsk, die Kämpfe im östlichen Teil der Stadt gehen weiter.», schreibt der ukrainische Generalstab. Ukrainische Truppen haben auch einen russischen Angriff in der Nähe des Dorfes Woronowe bei Sievierodonezk abgewehrt. https://www.facebook.com/GeneralStaff.ua/posts/334119318901153

«Die Situation ändert sich stündlich; die russischen Truppen sind zahlenmässig überlegen; weil sie Sievierodonetzk nicht nach wenigen Tagen ergeben hat, wird es dem Erdboden gleichgemacht.», sagte Oleksandr Stryuk, der Leiter der Leiter der Militärverwaltung der Stadt https://t.me/luhanskaVTSA/3229

RUSSLANDS 3 OFFENSIVEN

«Die nächste Woche wird schwierig für uns. Die Russen haben ihre Stärke aufgebaut und sind auf 3 Sektoren der Front in die Offensive gegangen.» Das sagt Oleksiy Arestovich, Berater der ukrainischen Präsidenten.Bedroht ist die Ukraine in Richtung Swjatogorsk und Barwenkovo, in Richtung Sloviansk sowie bei Sievierodonetzk.

Die Stadt Sloviansk könnte innerhalb einer Woche belagert werden und deren Verteidigung sei schwierig. Putins Truppen würden derzeit die Autobahn Bakhmut-Lysychansk angreifen und hätten dabei Fortschritte erzielt. https://t.me/insiderUKR/34262

«GEBIETSVERLUST IST KEINE TRAGÖDIE»

Der vorübergehende Verlust von Gebieten im Donbass bei einem möglichen Rückzug der ukrainischen Streitkräfte ist keine Tragödie. Das sagte der Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates Oleksiy Danilov in einem Interview mit der Financial Times. https://www.ft.com/…/cf4ebab0-419b-4533-aa3f-589120e2b8cc.

Ihm zufolge hat der russische Feind heute einen Artillerievorteil in der Gegend von Sivierodonetzk und Lyssytschansk. «Leider können wir im Moment nicht angemessen darauf reagieren, da die Waffen, die wir benötigen, im Moment nicht verfügbar sind.»
«Der vorübergehende Verlust von Gebieten ist keine Tragödie. Der Verlust des Landes wäre eine Tragödie».

RUSSLANDS FLOTTE VERDRÄNGT

Der ukrainischen Armee ist es nach eigenen Angaben gelungen, die russische Flotte auf mehr als 100 Kilometer Entfernung von der Schwarzmeerküste des Landes zurückzudrängen. Der russischen Flotte sei die «totale Kontrolle über den Nordwesten des Schwarzen Meers entzogen» worden, teilte das Verteidigungsministerium in Kiew mit.

UKRAINE GIBT NICHT NACH

Einige westliche Politiker und Medien drängen die Ukraine zu einem «ungünstigen Frieden». Doch die ukrainische Regierung habe keine Verhandlungen über solche Friedenspläne geführt. Das sagte der ukrainische Präsident Zelenskyj vor Journalisten. Zu den Vorschlägen, die er ablehnt, gehört derjenige von Italiens Aussenminister. Dieser wollte im Rahmen eines Friedensplans, dass die Ukraine eine Einigung mit Russland über den Status der Krim und des Donbass erzielt. https://twitter.com/KyivIndepe…/status/1533891156324634626

Zelenskyj sagte auch, dass weder er noch der ukrainische Aussenminister eine Einladung zum Treffen am 8.6. in der Türkei erhalten habe, bei dem Russland über die Deblockierung von Getreidelieferungen verhandeln wolle. https://twitter.com/KyivIndepe…/status/1533905635435233282

EHER KEIN WEISSRUSSISCHER ANGRIFF

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Zelenskyj sagte, das Risiko einer erneuten Invasion der Ukraine durch Weissrussland ist minimal. «Wir bereiten uns auf alle Risiken einer Invasion vor, aber bis jetzt sehen unsere Analysten und Experten keine wirklichen Risiken einer zweiten Invasion aus Weissrussland»

Bekannt ist, dass Weissrussland aktuell bis zum 11.Juni eine gross angelegte Militärübung abhält. https://t.me/insiderUKR/34249

«FREUND-STAATEN» SOLLEN HELFEN

Soldaten aus Armenien, Weissrussland, Kasachstan, Kirgisistan und Tadschikistan sollen bei der Verwaltung der besetzten Gebiete in der Ukraine helfen. Diesen Vorschlag machte Andrej Kartapolow, der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses der russischen Staatsduma (Russlands Parlament).

Die genannten Staaten sind Teil des «OVKS», der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit. Dieses Militärbündnis steht unter Kontrolle Russlands. https://t.me/insiderUKR/34240

OFFENSIVE IM SÜDEN

Der Bürgermeister von Melitopol, Iwan Fjodorow, sagte, dass die russischen Besatzer fast alle Kontrollpunkte im Bezirk Melitopol verlassen haben, weil sie einen Angriff der ukrainischen Streitkräfte befürchten.

«Und sogar aus dem Gebiet von Vasilievka zogen sie nach Zelenyi Gai, weil sie eine Offensive unseres Militärs befürchteten. Melitopol wird in den nächsten Wochen und Monaten befreit werden», fügte er hinzu. https://t.me/UkrainaOnlline/30426

JOHNSON BLEIBT

Boris Johnson übersteht Misstrauensvotum. Die Mehrheit der konservativen Abgeordneten hat immer noch Vertrauen in Boris Johnson – trotz aller Skandale. Damit bleibt er britischer Premier. 211 Abgeordnete stimmten für ihn, 148 gegen ihn. https://www.spiegel.de

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