Ukraine Aktuell (27.5.24/9Uhr)

EIN NEUER DREAM IST MÖGLICH

Es ist unmöglich, die Antonov AN-225 Mriya, auch bekannt als «Dream», zu reparieren, aber es besteht die Möglichkeit, eine neue zu schaffen, sagte der Crew Commander des legendären Flugzeugs gegenüber Voice of America.

Es kostete zwischen 800 Millionen und 3 Milliarden Dollar, schätzt Dmytro Antonov. Mriya wurde am 27. Februar zerstört. (Quelle: Alexander Khrebet/@AlexKhrebet).

Aktuell werden die Flugzeugtrümmer im Kiewer Flughafen abgeschleppt. https://twitter.com/Osinttechn…/status/1530057237447725057

DONBASS WIDERSTAND HÄLT

Russische Bodentruppen setzen ihren Versuch fort, Sievierodonetzk zu umzingeln, nehmen Dörfer nordwestlich von Popasna ein. Die Ukraine behält die Kontrolle über mehrere Positionen in der Region und verunmöglicht Russland die volle Kontrolle über den Donbass, schreibt das britische Verteidigungsministerium.

Bestätigt wird auch, dass Putins Truppen nun 50 Jahre alte T-62 Panzer auf dem Schlachtfeld einsetzen. «Diese Panzer sind mit ziemlicher Sicherheit besonders anfällig für Panzerabwehrwaffen und ihre Präsenz auf dem Schlachtfeld unterstreicht den Mangel Russlands an moderner, kampfbereiter Ausrüstung.» https://twitter.com/…/status/1530055732271452161/photo/1

PUTINS DONBASS ARMEE VERSTÄRKT

Russland verlegt See-, Luft- und Bodentruppen von der Krim in die Region Saporischschja im Donbass.

Die regionale Militärverwaltung von Saporischschja berichtete am 26. Mai, dass ein russischer Konvoi mit militärischer Ausrüstung und begleitenden Panzern beim Vorbeifahren an Melitopol gesichtet wurde. https://twitter.com/KyivIndepe…/status/1530043504038187014

DIE DONBASS TAKTIK DER RUSSEN

Petro Kuzyk, der Kommandeur des ukrainischen Freiwilligenbataillons «Svoboda» erklärte, dass die russischen Truppen Sievierodonezk mit denselben Mitteln einnehmen wollen, wie zuvor die Stadt Rubizhne: Indem sie sie mit einem ständigen Artilleriebeschuss vom Erdboden verschwinden lassen.

«Sie beschiessen unsere Stellungen mit Artillerie, und ihre Infanterie rückt unter Artillerieschutz vor, manchmal zusammen mit Panzern. In der Regel erleidet ihre Infanterie Verluste, zieht sich zurück, und die Artillerie macht sich wieder an die Arbeit, bevor zwei oder drei weitere Infanterieangriffe folgen.» https://meduza.io/en/feature/2022/05/26/we-re-barely-afloat

EVENTUELL US-LANGSTRECKEN WAFFEN

Der Biden-Administrator bereitet sich darauf vor, der Ukraine fortschrittliche Langstrecken-Raketensysteme – bekannt als MLRS und HIMARS – zu schicken. Diese stehen auf der Wunschliste der Ukraine ganz oben. Die Zulassung könnte bereits nächste Woche bekannt gegeben werden.

Die in den USA hergestellten Waffensysteme können ein Raketensperrfeuer über Hunderte von Kilometern abfeuern und könnten nach Ansicht der Ukrainer die Verteidigung gegen Russland entscheidend beeinflussen. https://edition.cnn.com/

PUTIN: WELTHUNGER ODER SANKTIONEN WEG

Wladimir Putin sagte, er werde die Ausfuhr von Getreide und Düngemitteln öffnen, wenn die Sanktionen gegen Russland aufgehoben werden. Der russische Präsident unterbreitete dieses Angebot in einem Telefongespräch mit dem italienischen Ministerpräsidenten Mario Draghi.

Kreml-Sprecher Dmitri Peskow ergänzte, der Westen habe sich die Nahrungsmittelkrise selbst zuzuschreiben, da er eine Reihe von «illegalen Maßnahmen» ergriffen habe, die dazu führten, dass Lieferungen blockiert würden. http://www.businessinsider.com/putin-grain-fertilizer…

TOILETTENPAPIER FÜR DIE TRUPPEN

Die Sanktionen des Westens gegen Russland schmerzen offenbar. Julia Davis/@JuliaDavisNews beobachtet für das amerikanische «Daily Beast» die gleichgeschalteten russischen TV-Kanäle, mit Vorliebe die Hetz-Sendungen von Vladimir Solovyov.

Nun schreibt Davis: «Kein Visa, Mastercard, iPhone oder McDonald’s, Crowdfunding für Drohnen und das Versenden von Toilettenpapier an die Truppen: Die Sprachrohre des Kremls, die den Krieg in der Ukraine aufgebauscht haben, feiern jetzt Mitleid mit den vernichtenden Auswirkungen des Konflikts auf Russland.»

58 TONNEN RAUBGUT VERSENDET

Im April hat «Mediazone» mit Videos und Versandetiketten belegt, wie russische Soldaten Raubgut in ihre Heimat senden und dafür den russischen Paketlieferdienst SDEC nutzen. Das Video wurde in einem SDEC-Versandbüro in der weissrussischen Stadt Mozyr aufgenommen.

Unterdessen wurde die Überwachung auf 13 Städte ausgedehnt. Die Auswertung der Daten zeigt, dass bisher 58 Tonnen in der Ukraine gestohlene Waren von Soldaten verschickt wurden. Karte gibt es hier: https://zona.media/article/2022/05/26/marauders

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