- Wildberries Brand nicht gelöscht
- Milliardenschäden für Wildberries
- Grösster bisheriger Drohnenangriff
- Russen schiessen «Flamingos» ab
- Russlands Vorteil im Drohnenrüsten
- Russischer Kriegskritiker gefeuert
- Fiktives Gespräch Putin – Stalin
BRÄNDE BEI MOSKAU
Das gestern Morgen in Brand gesteckte Warenlager von Wildberries in Kaledino (Bezirk Podolsk der Oblast Moskau, Koordinaten 55.386345, 37.584193) brennt weiter. Der Schaden der total zerstörten Anlage mit 250’000 Quadratmetern wird auf über 1,5 Milliarden US-Dollar geschätzt. Der Lager- und Logistikkomplex war die grösste Anlage des Onlinegiganten in Russland.
Mit der Zerstörung des Lagers Kaledino sind 7 der 10 grössten Lager von Wildberries komplett ausser Betrieb. Die russische Plattform «Agents News» rechnet vor: Nach dem Angriff von Sonntag sind nur noch 25% der Fläche der zehn grössten Lagerkomplexe des Online-Marktplatzes in Betrieb.
Unterdessen gelöscht ist der Brand im Logistikkomplexes «Sewernoje» beim Moskauer Flughafen Domodedowo (Koordinaten 55.473179, 37.723962). Es handelte sich um Lagerhallen mit einer Fläche von 56’000 Quadratmetern der Firmen «NC Logistic», «Logistisches Agentur 20A» und «Almafood». Nach offiziellen russischen Angaben war dort Material für die Pharmazeutische Industrie gelagert, darunter Arzneimittel, Impfstoffe, immunbiologische Präparate, medizinische Geräte, Laborreagenzien und diagnostische Geräte.
https://t.me/exilenova_plus; https://t.me/agentstvonews/16797;

GRÖSSTER DROHNENANGRIFF
Am Sonntag erfolgte der bisher grösste ukrainische Drohnenangriff auf Ziele an der 2. Front (besetzte Gebiete, Krim und grenznahe Regionen) und an der 3. Front (Russland).
So berichten russische Behörden über den Angriff:
Von Samstagabend bis Sonntagmorgen hat die russische Luftverteidigung über 16 Regionen Russlands, die Krim, das Schwarze Meer und das Asowsche Meer nach Angaben des russischen Verteidigungsministerium 828 Drohnen abgeschossen. Davon flogen 600 in Richtung der Moskauer Region, und 201 wurden über ihrem Territorium abgeschossen, erklärte der Bürgermeister von Moskau, Sergej Sobjanin.
Laut Angaben des Gouverneurs der Region Moskau, Andrej Worobjow, wurden in der Nacht über der Region Moskau 187 Drohnen abgeschossen – in Domodedowo, Podolsk, Stupino, Odintsovo, Naro-Fominsk, Ramenki, Tschechow, Kolomna, Kaschira und Jegorjewsk. Der Beamte bezeichnete den Angriff als einen der grössten der vergangenen Zeit.
https://t.me/mod_russia/66539; https://t.me/mos_sobyanin/21234; https://t.me/vorobiev_live/12472

«FLAMINGOS» ABGESCHOSSEN
Von Februar bis Mai hat die russische Verteidigung 31 FP-5 Flamingo Marschflugkörper abgeschossen (Februar: 15, März: 5, April: 4. Mai: 7). Von Juni bis Mitte August erhöhte sich diese Zahl auf 57 und damit fast auf das Doppelte (Juni: 12, Juli: 20, August: 25).
Das lässt zwei Schlussfolgerungen zu: Erstens setzt die Ukraine mehr «Flamingos» ein und zweitens hat sich das Abwehrsystem der russischen Flugabwehr verbessert.
Nach Angaben der ukrainischen Medienplattform «Euromaidan Press» erreichten in den letzten zwei Wochen nur drei der «Flamingos» ihre Ziele. Der dritte dieser erfolgreichen Marschflugkörper traf am Samstag das russische Sojus-Raketenzentrum in Samara.
Für den Erfolg der russischen Flugabwehr ist insbesondere das AWACS-Überwachungsflugzeug A-50U zuständig. Dieses luftgestütztes Frühwarn- und Kontrollflugzeug ist in der Lage, den Start der Flamingos und ihre Route aufzuzeichnen und an die Luftabwehr weiterzugeben. Von diesen AWACS-Flugzeugen besitzt die russische Armee nur noch geschätzt 5 Exemplare, nachdem die ukrainische Armee mehrere dieser teuren Spezialgeräte zerstört hatte.
https://t.me/u_now/209080; https://euromaidanpress.com/2026/08/12/fp-5s-shot-down/; https://ukraineaktuell.com/ukraine-aktuell-nr-770-3-4-24-21uhr/

DROHNEN-WETTRÜSTEN
Bis vor kurzem galten die ukrainischen Abfangdrohnen der Typen «Sting» und «P1-SUN» als die besten Verteidigungswaffen gegen angreifende Flugkörper. So haben unter anderem Staaten im Nahen Osten, aber auch die USA solche Abwehrdrohnen gekauft. Sie operierten mit einer Geschwindigkeit von 300 Kilometer pro Stunde und die Abschussquote gegen iranisch-russische Shahed-Drohnen betrug bis zu 90 Prozent.
Doch diese Geschwindigkeit reicht nicht mehr gegen die neuen russischen Kamikaze-Drohnen der Typen «Geran-4» und «Geran-5» mit Strahltriebwerken («Raketenantrieb») aus, die eine Weiterentwicklung der Shahed-Drohnen sind. Die neuen «Gerans» fliegen schneller als die «Sting» und «P1-SUN»-Abfangdrohnen. Um hier den Rückstand aufzuholen, entwickelt die ukrainische Rüstungsindustrie Anti-Drohnen-Drohnen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 600 Stundenkilometer.
Die russischen Militärblogger von «Milinfolive» schreiben: «Derzeit hat Russland immer noch einen deutlichen Vorteil beim Einsatz von raketengetriebenen Drohnen. Ihre Entwicklung und Serienproduktion übertreffen die ukrainischen Entwicklungen zur Abwehr. Daher ist es in den kommenden Monaten wichtig, die bestehende Chance optimal zu nutzen und das vorhandene Potenzial auszuschöpfen. Es ist unklar, wie lange dieser Vorteil andauern wird, bis der Gegner wieder lernt, einen Grossteil der gestarteten Drohnen abzufangen.» https://t.me/milinfolive/177646; https://ukraineaktuell.com/ukraine-aktuell-nr-1498-31-3-2026-7uhr/
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KRIEGSKRITIKER GEFEUERT
Die russische VEB-Bank (ehemals «Bank für Aussenwirtschaft» genannt) entliess ihren Chefökonomen Andrei Klepach, der 12 Jahre lang für das Kreditinstitut gearbeitet hatte. Klepach hatte in einer Rede gesagt, Russland verliere den wirtschaftlichen und technologischen Wettbewerb und könne einen «Abnutzungskrieg» nicht gewinnen. Ausserdem werde der Krieg zu einer sozialen Krise führen.
Wörtlich sagte Klepach unter anderem: «Wir fallen zurück. Wir verlieren sowohl technologisch als auch wirtschaftlich im globalen Wettbewerb. Und wie ich bereits sagte, verlieren wir nicht nur gegenüber China und den USA, sondern in mancher Hinsicht auch gegenüber der Ukraine. Die ukrainische Wirtschaft ist natürlich teilweise zerstört; es ist eine demografische Katastrophe. Aber trotz allem überlebt die ukrainische Wirtschaft. Natürlich gibt es enorme finanzielle Unterstützung. Mit dieser Hilfe für Militärausgaben und deren eigenen Kosten macht sie fast 50 % unseres Budgets aus».
Über diese Rede im renommierten «Nikitsky-Club» der Moskauer Börse vom 21. Mai hatte die regimekritische Publikation «The Moscow Times» erstmals am 14. August berichtet. Das Thema wurde von regimetreuen Medien empört aufgenommen. Am Sonntag, 16. August, erfolgte die Entlassung des Chefökonomen.
Die russische Plattform «The Bell» beschreibt dies so: «Laut einer der Quellen von «The Bell» entliess VEB-Chef Igor Schuwalow Klepach auf Anweisung von oben. Die zweite Quelle bestätigte, dass die Entlassung mit der Rede im Mai zusammenhänge.»
Vor seinem Engagement als Chefökonom der staatlichen VEB-Bank arbeitete Klepach zehn Jahre lang im russischen Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung, zuletzt als stellvertretender Minister.
https://ru.themoscowtimes.com/2026/08/14/vglavnom-gosbanke-kremlya-sprognozirovali-porazhenie-rossii-vekonomicheskoi-voine-naistoschenie-szapadom-a203552; https://t.me/thebell_io/38729;

FIKTIVES PUTIN – STALIN GESPRÄCH
Bernd Bolmann aus Erfurt hat sich vorgestellt, wie ein Gespräch zwischen den beiden Völkermördern Stalin und Putin ablaufen würde – sofern es möglich wäre.
(GLOSSE)
Stalin: Bürger Putin. Warum haben Sie die Ukraine angegriffen?
Putin: Weil die Ukraine nicht existiert.
Stalin: Ernsthaft?
Putin: Sie wurde von Lenin erfunden.
Stalin: Und deshalb haben Sie sie angegriffen?
Putin: Ganz einfach, Ukrainer und Russen sind ein einheitliches Volk.
Stalin: Sie wollten also sagen, dass die ukrainische Nation nicht existiert?
Putin: Existiert nicht.
Stalin: Wer befindet sich dann auf dem Gebiet der Ukraine?
Putin: Wie wer? Russen.
Stalin: Warum haben Sie dann die Ukraine angegriffen, wenn dort Russen sind?
Putin: Um sie zu entnazifizieren.
Stalin: Wen?
Putin: Die Ukrainer.
Stalin: Aber Sie haben doch gerade selbst gesagt, dass es keine Ukrainer gibt?
Putin: Wir wollten die Russischsprachigen schützen.
Stalin: Vor wem?
Putin: Wie vor wem? Vor den Nazis.
Stalin: Aber Sie haben doch gerade gesagt, dass es dort nur Russen gibt.
Putin: Ich weiss auch nicht. Irgendein Unsinn.
Stalin: Mit wem führen Sie dann eigentlich seit fast fünf Jahren Krieg?
Putin: Mit der NATO.
Stalin: Ach was, ist die Ukraine in der NATO?
Putin: Nein.
Stalin: Warum haben Sie dann beschlossen, dass Sie mit der NATO im Krieg sind?
Putin: Sie kämpfen einfach durch die Hände der Ukrainer.
Stalin: Die nicht existieren?
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