- Grossangriffe auf ukrainische Städte
- Musk verhindert Abwehrmassnahmen
- Russischer Starlink-Störer zerstört
- Krim-Luftschutzschirm zerschlagen
- «Strasse des Todes» Richtung Krim
- «Russlands Pläne sind unrealistisch»
- Serbien setzt sich für die Ukraine ein
- Russinnen gegen Krieg und für China
ZWEI STÄDTE ANGEGRIFFEN
In der Nacht auf heute Sonntag feuerte die russische Armee innerhalb von zwei Stunden über 70 iranisch-russische «Shahed/Geran»-Drohnen und 20 Raketen auf die südukrainische Stadt Odesa ab. Es handelte sich um einen der schwersten Angriffe auf die Stadt seit Beginn des Krieges vor 4 ½ Jahren.
Zum Einsatz kamen unter anderem «Iskander»-, «Oniks»- und «X-31P»-Raketen. Ob und allenfalls wie viele dieser Raketen die ukrainische Luftverteidigung abfangen konnte, wurde bisher nicht bekanntgegeben.
Getroffen wurden unter anderem ein Wohnhaus und ein Hotel. An beiden Orten brachen Feuer aus. Mehrere Personen wurden verletzt ins Krankenhaus gebracht.
Aus einem der Häuser konnte eine Katze gerettet werden. Zwei Hunde werden noch vermisst. Die Besitzerin der Tiere befindet sich im Krankenhaus.
Ein weiterer massiver Angriff der Armee Russlands richtete sich gegen den Stadtbezrik Saltyvka in Kharkiv. Auch dort wurden Wohngebäude getroffen. In einem Haus wurden die Stockwerke 7 bis 10 zerstört. Mindestens zwölf verletzte Personen werden aus Kharkiv gemeldet.
https://t.me/u_now/208177; https://t.me/uniannet/198046

MUSK STELLT SICH QUER
Elon Musk, einer der reichsten Männer der Welt, hilft der Ukraine nur halbherzig.
Musks bisher wichtigste Aktion war die Unterbrechung der Starlink-Verbindungen russischer Terminals. Durch diese Massnahme wurde seit Anfang des Jahres die Einsatzfähigkeit russischer Drohnen eingeschränkt. Der damalige ukrainische Verteidigungsminister Mykhailo Fedorov überzeugte Musk in einem Telefonat, den russischen Starlinkverkehr zu verunmöglichen.
Fedorov betont die Wichtigkeit dieses Entscheids: «Starlink auf russischen Shahed-Drohnen hätte eine Katastrophe sein können: Moskau hätte sie steuern, Flugbahnen ändern und damit unsere F-16 angreifen können.»
Aber weiter will Musk in der Unterstützung der Ukraine nicht gehen. Der Starlinkbesitzer weigert sich, der Ukraine die Nutzung seines Systems für Angriffe auf Ziele in Russland zu gestatten. Dies berichtet das amerikanische Magazin «The Atlantic». Nach Musks Meinung sei es an der Zeit, dass die Ukraine einen Friedensvertrag mit Russland abschliesse, statt dort Ziele anzugreifen.
Mykhailo Fedorov bestätigte indirekt diesen Inhalt. Er sagte: «Die grosse Herausforderung besteht darin, die Genehmigung zu erhalten, Starlink zur Zerstörung russischer Raketenabschussrampen einzusetzen.»
KOMMENTAR: Was Musk offenbar nicht versteht: Mit dem Angriff auf russische Ziele, insbesondere Abschussrampen für Raketen und Drohnen, kommt die Ukraine dem Frieden schneller näher. Solange sich die Ukraine nur verteidigt, wird das Kremlregime nicht in die Knie gehen.
https://x.com/mylovanov/status/2085696532385247488; https://www.theatlantic.com/national-security/2026/08/ukraine-war-zelensky-trump/688203/

STARLINK-STÖRER ZERSTÖRT
In der südrussischen Stadt Gelendschik in der Region Krasnodar betrieb die russische Armee eine Einheit der elektronischen Kriegsführung gegen die ukrainische Satellitenkommunikation. Die Anlage hiess «Wolna Kupol Garant», Koordinaten: 44.571383° 37.989556°.
Der Komplex erzeugte gerichtete Funkstörungen in Richtung der Starlink-Satelliten und verhindert so, dass diese Signale von den Bodenstationen empfangen werden konnten.
Nach einem Angriff zwischen dem 2. und dem 7. August bleiben von der Anlage nur noch Trümmer übrig, wie Satellitenaufnahmen zeigen. https://t.me/DniproOfficial/8029

KRIM-LUFTSCHIRM IST WEG
Nach der Besetzung im Jahr 2014 verwandelte Russland die Krimhalbinsel systematisch in eine der am stärksten befestigten Militärzonen der Welt. Der Kreml errichtete ein dichtes, mehrschichtiges Luftabwehrnetzwerk, bestehend aus fortschrittlichen S-300-, S-400- und hochmodernen S-500-Flugabwehrsystemen. Verstärkt wurde dies durch Dutzende von Pantsir-S1-Raketen- und Geschützkomplexen sowie leistungsstarken Radaranlagen. In den Gewässern der Strasse von Kertsch sorgten bewaffnete Kriegsschiffe für eine zusätzliche maritime Sicherheitssperre. Ziel war es, einen mehrschichtigen Schutz der Krim und insbesondere strategischer Einrichtungen wie der Kertsch-Brücke zu schaffen.
In den letzten 12 Monaten hat die ukrainische Armee diesen Verteidigungsschirm zerschlagen. Auf der Krim wurden 66 russische Luftabwehrkomponenten vollständig zerstört, darunter 30 mobile Abschussrampen und 36 Radarkomplexe.
In Kertsch und Umgebung hat das russische Militär sechs wichtige Radarstationen und fünf Boden-Luft-Raketenkomplexe verloren. Ausserdem wurde die russische Schwarzmeerflotte dezimiert und was die Russen noch haben, verstecken sie in weiter entfernten Häfen.
Heute ist das russische Luftverteidigungsnetz auf der Krim erheblich geschwächt, sodass ukrainische Langstrecken-Drohnen zunehmend über der Halbinsel operieren können. https://x.com/nstrike1231/status/2076726131252732254

KRIMVERKEHR REDUZIERT
Die russischen Besatzer der Halbinsel Krim behaupten, dass der Verkehr auf der sogenannten «Todesstrecke» der Strasse «Noworossija» sich «deutlich verbessert» habe. Der russische Vize-Premierminister Marat Husnullin sagte: Der «Verkehr sei mehr oder weniger wiederhergestellt.»
Dem widersprechen die Auswertungen des französischen Analysten Clément Molen, der sich auf öffentlich verfügbare Informationen («OSINT») abstützt. Molen zählte auf der «Todesstrecke» seit Anfang August bereits 160 zerstörte oder beschädigte Fahrzeuge. Zum Vergleich: In der ersten Juliwoche waren laut Molens Analyse 240 Lastwagen betroffen. Die Fortsetzung der Angriffe auf Lastwagen auf der Strecke wird auch vom pro-russischen Blogger Anatolij Scharij bestätigt.
Nach Angaben ukrainischer Drohnenarmee-Einheiten geht die Arbeit zur Reduzierung des Krimverkehrs weiter. https://t.me/Crimeanwind/106697

UNREALISTISCHE PLÄNE
Die Analysten des amerikanischen «Institute for the Study of War» (ISW) bezeichnen Putins Pläne für die Einnahme des Donbass als «unrealistisch». Das übersetzte Originalzitat: «Das ISW hat Hinweise festgestellt, die darauf hindeuten, dass die russischen Streitkräfte im Juni 2026 im taktischen Gebiet Dobropillya 2,23 Quadratkilometer verloren und im Juli 2026 in diesem Gebiet 34,67 Quadratkilometer vorgerückt sind. Das ISW hat zudem Hinweise gefunden, die darauf hindeuten, dass die russischen Streitkräfte im Juni 2026 im Einsatzgebiet Pokrowsk 3,12 Quadratkilometer an Boden verloren und im Juli 2026 in diesem Gebiet um 45,96 Quadratkilometer vorrückten, einschliesslich russischer Vorstösse nordöstlich von Dobropillya.
Die monatliche Vorrückungsrate der russischen Streitkräfte im Juli 2026 ist höher als im Juni 2026, reicht jedoch nach wie vor nicht aus, um den Rest des Oblast Donezk bis zu Putins neu gesetzter Frist am 31. Dezember 2026 einzunehmen. Es bleibt höchst unwahrscheinlich, dass die russischen Streitkräfte den «Festungsgürtel» oder den Rest des Donbass in absehbarer Zeit einnehmen können, wenn überhaupt.» https://understandingwar.org/research/russia-ukraine/russian-offensive-campaign-assessment-august-7-2026/

SERBIEN FÜR DIE UKRAINE
Der serbische Präsident Aleksandar Vučić sagte während des Besuchs des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Serbien am Samstag: «Wir unterstützen die UN-Charta und die UN-Resolutionen. Das bedeutet: Die territoriale Integrität aller UN Mitglieder ist zu respektieren, das heisst auch die territoriale Integrität der Ukraine. Bei dieser Frage gibt es keine „Aber“.
Die Ukraine wird auf ihrem Weg zur EU stets unsere Unterstützung haben.
Alles, was wir tun können, um der Ukraine auf ihrem europäischen Weg zu helfen, werden wir tun. Wir hatten in dieser Sache nie ein Problem und wir werden auch in Zukunft keine haben.»
Volodymyr Zelenskyy gab bekannt, dass Serbien der Ukraine ein neues humanitäres Hilfspaket für den medizinischen und den Energiesektor zur Verfügung stellen werde.
https://x.com/Gerashchenko_en/status/2086047317270954045/video/1; https://x.com/blyskavka_ua/status/2086054863251624165

WAS RUSSINNEN DENKEN (Teil 8)
Frau Nr. 10: «Entschuldigung. Ich lebe in Sibirien, oder? Hier in Sibirien und im Fernen Osten – was haben wir schon mit Moskau zu tun? Wir leben fünftausend oder sogar noch mehr Kilometer davon. Was geht uns euer Moskau an? Was geht uns eure Hauptstadt an, was geht uns dieser „Elektro-Stalin“ oder was auch immer an? Wir brauchen nicht einmal Krasnodar, verstehst du? Wir brauchen nicht einmal euer Schwarzes Meer, Sotschi. So einfach ist das.
Nehmt das alles und verschwindet selbst irgendwohin, oder? Lächelt. Entschuldigt euch. Kniet vor der Europäischen Union und der NATO nieder. Das ist eure einzige Rettung, das ist alles. Und wir werden nach China gehen. Sibirien und der Ferne Osten – wir werden nach China gehen.
China ist für uns interessanter. Wenn wir dann über den Fernen Osten sprechen, werde ich dir sagen, dass es im Fernen Osten, in Sibirien, viele Menschen gibt, die keine Russen sind. Wozu brauchen wir euer Moskau? Wozu brauchen wir euren Slawophilismus? Wir brauchen das nicht.
Wir wollen diesem asiatischen Entwicklungsweg folgen, verstehst du? Im Fernen Osten gibt es, das kann ich mit Sicherheit sagen, ethnische Chinesen, die schon immer dort gelebt haben, verstehst du? Schon immer gelebt. Wir brauchen dieses Russland von euch nicht. Also brauchen wir weder Moskau noch St. Petersburg noch sonst irgendetwas … Wir brauchen China.» https://x.com/nexta_tv/status/2082010725078507740/video/1
Frau Nr. 11 filmt sich beim Spazierengehen mit wutverzerrtem Gesicht: «Ich wende mich an jeden verdammten Mistkerl, der diesen Krieg unterstützt und immer noch darauf wartet, dass die «speziellen Militäroperationen» ihre Ziele erreichen. Wenn ihr diesen Krieg so sehr wollt, dann geht doch hin und kämpft darin und sterbt dort. Ich fordere euch alle, die ihr daran Gefallen findet, die ihr das immer noch wollt, die ihr dieses Blutvergiessen immer noch wollt, auf, euch klarzumachen, dass ihr nicht nur die psychische Gesundheit der Kinder ruiniert, sondern auch ihr Leben. Möge jeder, der diesen Krieg begonnen hat, verflucht sein. Aber noch mehr verfluche ich diejenigen, die ihn am Laufen halten. Diejenigen, die jeden einzelnen Tag zu den Waffen greifen und andere Menschen töten.» Video mit Untertiteln: https://x.com/Gerashchenko_en/status/2085437819816759610/video/1
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