- Grosser Wirbel um Mykhailo Fedorov
- Armee-Reformer tritt unfreiwillig ab
- Zelenskyj gab der Militärführung nach
- Der Leistungsausweis von Fedorov
- «Korruption gewinnt einmal mehr»
- Entsetzen im ukrainischen Volk
- Breite Kritik an Generalstabschef
- Breite Kritik an Zelenskyj
- Spontane Demonstrationen
- Klartext von Robert Magyar Brovdi
- Asowsches Meer ohne Schiffe
VERTEIDIGUNGSMINISTER WEG
Am Montag erschienen erste Berichte über eine mögliche Entfernung des erst seit 6 Monaten im Amt befindlichen Verteidigungsministers Mykhailo Fedorov im Rahmen der Regierungsumgestaltung. Diese Berichte – auch hier publiziert – wurden von überzeugten Anhängern des ukrainischen Widerstands als «russische Propaganda» bezeichnet. Kaum jemand konnte sich vorstellen, dass Fedorovs Reformarbeit so rasch beendet werde.
Nach zwei Tagen relativer Ruhe, bei der Volodymyr Zelenskyj unter anderem in Paris den französischen Nationalfeiertag begleitete, meldete sich am Mittwochabend der 35-jährige Minister. Er werde sein Amt niederlegen, schrieb Fedorov auf seinem X-Account. Mit ihm trat auch einer seiner wichtigsten Mitarbeiter zurück, Serhii Sternenko: «Ab sofort bin ich nicht mehr als Berater des Verteidigungsministers tätig, was die Möglichkeiten zweifellos einschränkt, mit Drohnen qualitativ zur Veränderung der Lage im Militär beizutragen.»
Wenige Stunden zuvor hatte Zelenskyj eine Besprechung mit seiner parlamentarischen Fraktion der «Diener des Volkes» abgehalten. Die Zusammenarbeit zwischen dem Verteidigungsminister Fedorov und dem Generalstabschef Olexandr Syrskyj sei unmöglich geworden, soll Zelenskyj dabei gesagt haben. Ebenfalls am Mittwoch traf sich Zelenskyj mit Syrskyj und dem zukünftigen neuen Ministerpräsidenten Serhii Koretskyi. Zelenskyj fragte beide nach ihrer Meinung und traf etwas später mit Fedorov. Kurz danach gab Mykhailo Fedorov seinen Rückzug bekannt.
Als Nachfolger von Fedorov wurde am Mittwochabend der bisherige Innenminister, der 53-jährige Ihor Klymenko genannt.
Russische Militärblogger jubeln über die Entfernung von Fedorov aus seinem Amt. Grosse Teile der ukrainischen Bevölkerung sind entsetzt.
https://x.com/MykhailoRohoza/status/2077452291683266926; https://x.com/archer83able/status/2077450646815392120; https://x.com/sternenko/status/2077463996215578740, (Diverse weitere Quellen, siehe Nachweise unter «Kritik an Syrskyj und Zelenskyj»)

FEDOROV DER REFORMER
Mykhailo Fedorov ist das letzte Mitglied der ukrainischen Regierung von 2019. In seiner vormaligen Funktion als Minister für digitale Transformation baute er wesentliche Teile der Administration um und hob die Kommunikation der Ämter mit der Bevölkerung auf ein europaweit führendes Niveau. Seit Januar dieses Jahres war Fedorov ukrainischer Verteidigungsminister und seine Arbeit zeigte sofort Wirkung:
Die Starlink-Nutzung durch die russische Armee wurde beendet, wichtige Waffenkooperationsverträge mit ausländischen Partnern unterschrieben und innerhalb der ukrainischen Armee baute sein Team ein einheitliches elektronisches System der Kampfführung auf. Fedorov gab klare Ziele für die Anzahl der zu beseitigenden russischen Soldaten vor (35’000 Russen pro Monat), liess jede einzelne Neutralisierung registrieren und belohnen. Damit die Ziele erreicht werden konnten, baute er die Versorgung der ukrainischen Armee mit genügend Drohnen und unbemannten Waffensystemen aus.
Die radikalen Reformen von Fedorov zielten auch auf eine umfassende Transparenz bei der Versorgung der ukrainischen Armee mit Gütern und Waffen. In einem Interview (siehe Ukraine Aktuell Nr. 1597) sagte Fedorov, dass allein bei einem Vertrag für die Artillerie dank eines transparentes Offertenwesens 100 Millionen Dollar eingespart werden konnten. https://ukraineaktuell.com/ukraine-aktuell-nr-1597-8-7-2026-8uhr/

FEDOROVS LEITUNGSAUSWEIS
Am Mittwochabend veröffentlichte Mykhailo Fedorov auf «X» diesen Text: «Es war mir eine grosse Ehre, dem ukrainischen Volk als Verteidigungsminister zu dienen.» Danach folgt eine Liste der Arbeit der letzten sechs Monate, die ich hier auszugsweise zitiere:
- «Wir haben ein Verteidigungsministerium ohne jegliches Budget übernommen, ein Risiko eingegangen, Mittel aus dem Gehaltsbudget zum Jahresende umgeschichtet und diese effektiv in Mittelstreckenwaffen, Drohnen mit Glasfaserverbindung, kostengünstige Aufklärungssysteme, Bodenroboterplattformen, Abfangdrohnen und Tiefschlagdrohnen investiert.»
- Zugang zu Starlink für die russischen Streitkräfte unterbunden;
- Abriegelung der Logistik des Feindes begonnen und die Isolierung der Krim eingeleitet:
- Förderprogramm für moderne Drohnen-Angriffseinheiten aufgebaut;
- Das Beschaffungssystem für die Armee wurde grundlegend überarbeitet;
- Die Abfangquote bei Drohnen stieg von 83 % auf 91 %, und die Abfangquote bei Marschflugkörpern stieg sprunghaft von 47 % auf 87 %;
- Verträge zur Beschaffung von Patriot-Raketen erarbeitet;
- «Eine unpopuläre, aber unverzichtbare Umstrukturierung des Militärs eingeleitet.»;
- Kostengünstige Raketen gegen die jetgetriebenen Shaheds entwickelt und internationale Verträge unter anderem mit Nahoststaaten unterzeichnet;
- Vertrag über die Beschaffung von Gripen-Kampfflugzeugen unterzeichnet;
- Partnern im Rahmen von «Trophy Lab» die Möglichkeit geboten, erbeutete russische Militärtechnologien zu untersuchen;
- Integration künstlicher Intelligenz auf dem Schlachtfeld.
Fedorov schliesst seine Liste ab mit den Sätzen: «Vielen Dank an mein gesamtes Team für seinen unermüdlichen Einsatz rund um die Uhr. Ein besonderer Dank gilt meiner Familie für ihre Geduld.
Vielen Dank an euch alle für eure Unterstützung! Ich werde mich weiterhin für die Mission einsetzen, die ich ursprünglich ins Verteidigungsministerium eingebracht habe: den Feind durch Asymmetrie, Innovationsgeschwindigkeit und organisatorische Stärke zu besiegen. Fortsetzung folgt.» https://twitter.com/FedorovMykhailo/status/2077469728004510174

KRITIK AN SYRSKYJ UND ZELENSKYJ
Angeblich werfen der ukrainische Präsident Volodymyr Zelenskyj und der Generalstabschef Olexandr Syrskyj dem abtretenden Verteidigungsminister vor, dass er Beschaffungen an der Armee vorbei getätigt habe, zum Beispiel den Kauf von Artilleriegranaten. Dieser Vorwurf ist unglaubwürdig, denn Fedorov ist bekannt für seine Wertschätzung für Drohnen, nicht für Granaten.
Der britische «Economist» enthüllte diese Woche: «Fedorov forderte die Entlassung von Syrskyj, und seine Prüfung ergab Kostenüberschreitungen im Verteidigungsministerium und bei den ukrainischen Streitkräften in Höhe von 300 Milliarden UAH (entspricht 5,9 Milliarden Euro).»
Park MacDougald, Autor des amerikanischen Newsletters «Tabletmag»: «Er ist der Einzige, der einen Kriegsplan hat. Er will die oberste Führung austauschen. Er will sie durch junge Leute ersetzen, die sich durch ihre Leistungen bewährt haben, damit die einfachen Menschen verstehen, dass es sich nicht um Leute aus der Sowjetunion handelt, sondern um Befehlshaber, denen das Leben der Menschen am Herzen liegt.»
Yaroslav Trofimov, Chefkorrespondent für Aussenpolitik beim «Wall Street Journal»: «Fedorov wurde weithin für die Wende der Ukraine auf dem Schlachtfeld sowie für die Eindämmung der Korruption im Militär gewürdigt. Ihn nach nur sechs Monaten und ohne Erklärung zu entlassen, wirft ein wirklich schlechtes Licht auf Zelenskyj.»
Olga Rudenko, Chefredaktorin des «Kyiv Independent»: «Mykhailo Fedorov als Verteidigungsminister abzusetzen, gerade jetzt, wo die Ukraine endlich das Blatt im Krieg wendet, wäre einer der grössten Fehler in Zelenskyjs Amtszeit – und einer, der für das Land tragische Folgen haben könnte.»
Der amerikanisch-ukrainische Blogger Igor Sushko: «Ich bin schockiert und weiss nicht, was ich davon halten soll. Hoffentlich wird Fedorov eine Position erhalten, in der er noch wirksamer dazu beitragen kann, das ukrainische Militär auf den Weg zum Sieg zu führen.»
Der amerikanische Blogger «Bonk» erwähnt den Widerstand der ukrainischen Militärführung: «Bei einer Kriegsratssitzung im Juli standen die ukrainischen Generäle vor einem Problem. Die Drohnenkampagne war zwar erfolgreich, doch sie hassten den Mann, der sie leitete. (…) Die alte Garde verachtet ihn. Traditionalistische Generäle vergleichen ihn mit Robert McNamara, dem Ford-Manager, der versuchte, das Pentagon wie eine Autofabrik zu führen. Sie sagen, er mache den Krieg zu einem Spiel und belohne spektakuläre Abschüsse mehr als die langweilige Arbeit, eine Strasse zu halten.»
Serhii Sternenko, Berater von Fedorov, der mit ihm zusammen zurücktritt: «Wir haben versagt … bei vielen Dingen. Unter anderem aufgrund bürokratischer Hindernisse und absichtlicher Verzögerungen durch diejenigen, die sich durch Armeereformen behindert fühlen.»
Der deutsche Militärblog «Brennpunkt Ukraine»: «Ich habe noch nie erlebt, dass so viele Ukrainer mitten in der Nacht in den sozialen Medien – vor allem in Telegram-Chats – wegen einer Entscheidung von Zelenskyj so ausflippen! Die Entlassung von Fedorov lässt viele nicht schlafen. Das ist einfach ein gewaltiger Schlag direkt ins Gesicht von Zelenskyj.»
Der ukrainische Youtuber Denys Davydov sagt seinen 975’000 Abonnenten in einem emotionalen Video: «Korruption gewinnt einmal mehr».
Kateryna Lisunova, ehemalige Korrespondentin der BBC in der Ukraine: «Ein grosser Sieg für den äusserst unbeliebten und kompromittierten Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, Oleksandr Syrskyj, und für das von weitreichender Korruption geprägte System, das sich unter seiner Herrschaft entwickelt hat.»
Der ukrainische Journalist Illia Ponomarenko schreibt über die geplante Ersetzung von Mykhailo Fedorov durch den bisherigen Innenminister Ihor Klymenko: «Wer im Verteidigungsministerium des 21. Jahrhunderts, im Zeitalter der Drohnenrevolution, der Kampfroboter und der militärischen KI, braucht schon wirklich einen 35-jährigen IT-Topmanager, der die digitale Transformation einer ganzen Nation vorangetrieben hat und einfach zum Telefon greifen kann, um Elon Musk zu bitten, Starlink für die Russen abzuschalten. Nein, was wir brauchen, ist ein ehemaliger hochrangiger Polizist, der damit prahlt, Rekruten dazu zu bringen, ihre Betten mit perfekten Krankenhausecken zu machen, und der zufällig den Generälen und den grossen Rüstungskonzernen genau recht ist.»
Für heute Donnerstagmorgen wurde zu spontanen Solidaritätsdemonstrationen für Mykhailo Fedorov aufgerufen. Sie sollen an den gleichen Plätzen stattfinden, an denen vor einem Jahr Tausende Ukrainer gegen einen Fehlentscheid von Zelenskyj protestierten, als dieser den Kampf gegen die Korruption schwächen wollte.
Ebenfalls am Donnerstagmorgen wird das ukrainische Parlament über die neue Regierung und die Ernennung des vorgeschlagenen Ministerpräsidenten Serhii Koretskyi entscheiden.
https://x.com/front_ukrainian/status/2077461410007642192; https://www.economist.com/europe/2026/07/13/ukraines-reforming-defence-minister-is-under-fire; https://x.com/yarotrof/status/2077443560958202336; https://x.com/olya_rudenko/status/2077486784187912424; https://x.com/igorsushko/status/2077471798460072113; https://x.com/BrennpunktUA/status/2077555298852561239 ; https://www.youtube.com/watch?v=JYoBsphd-5Y; https://x.com/katerynalis/status/2077447652476657714 ; https://x.com/KaterynaLis/status/2077494493339582891/photo/1 https://x.com/kyivindependent/status/2077497911567396925; https://x.com/iaponomarenko/status/2077468422380687659; https://x.com/deemasseek/status/2077463804657508466

MAGYAR SPRICHT KLARTEXT
Robert «Magyar» Brovdi, Chef der ukrainischen Drohnenarmee, ist bekannt für seine klare Sprache. Das musste vor ein paar Tagen auch die ukrainische Militärführung erfahren, als sie Magyar empfing. Den Geschmack einer Revolte gegen bürokratische Militärs fasste Mykhailo Rohoza, Veteran der ukrainischen Armee und Militärblogger, so zusammen:
«Das Ende des Papierkriegs: Wie Magyar (Robert Brovdi) die Wahrheit aus den Schützengräben in die Machtzentralen brachte:
Polierte Böden, surrende Klimaanlagen und Schreibtische voller ordentlich sortierter Berichte – das war die Atmosphäre, in der der Kommandeur der renommiertesten Drohneneinheit der Ukraine zu einer Rede eingeladen wurde. Die Beamten erwarteten eine weitere routinemässige Lagebesprechung. Stattdessen kam Magyar, um ihnen die Realität vor Augen zu führen.
Er legte seinen charakteristischen Zeigestab – den er normalerweise dazu nutzt, feindliche Ausrüstung Bild für Bild zu analysieren – auf den Tisch und wandte sich ruhig an die Anwesenden, wobei seine Stimme unverkennbare Härte verriet.
Kernpunkte seiner Ansprache:
Realität vs. Papierkram:
«Während ihr hier sitzt, hübsche Diagramme zeichnet und den x-ten Strassenbauauftrag genehmigt oder Ausrüstung zum dreifachen Preis kauft, kämpfen unsere Soldaten mit allen Mitteln um jeden Meter Boden. Eure Papierarbeit schiesst nicht zurück.»
Drohnen statt Korruption:
«Jede gestohlene Hrywnja bedeutet eine Drohne weniger. Und eine Drohne weniger bedeutet das Leben eines weiteren ukrainischen Soldaten, das verloren geht. Ihr habt die Wahl: Entweder ihr beginnt, für den Sieg zu arbeiten, oder ihr werdet zu Komplizen des Feindes.»
Technologie entscheidet Kriege:
«Kriege werden mit Verstand und Technologie gewonnen – nicht dadurch, dass man Menschen in die Schlacht schickt, weil jemand in einem Regierungsbüro es versäumt hat, die Armee mit Systemen zur elektronischen Kriegsführung und zuverlässiger Kommunikation auszustatten.»
Magyar: «Jeden Tag beobachte ich auf meinem Bildschirm, wie sich Leben und Tod entfalten. Ich sehe jeden Angreifer, der auf unser Land vorrückt, und ich sehe genau, womit wir sie aufhalten müssen. Denkt daran: Kriege werden in den Schützengräben und in den Labors gewonnen – nicht durch korrupte Machenschaften. Es ist an der Zeit, eure Futtertröge zu schliessen und anzufangen, für die Streitkräfte der Ukraine zu arbeiten. Denn wenn der Feind hierherkommt, werden euch eure Büros nicht retten. Und wenn wir zuerst zurückkehren, müsst ihr Rechenschaft über jeden einzelnen Cent ablegen.» https://x.com/MykhailoRohoza/status/2077048573527511152

SLOGAN-RÄTSEL GELÖST
Seit acht Tagen stehen die ukrainischen Drohnenoperationen im Bereich der Halbinsel Krim sowie im Asowschen Meer unter dem Label «MOLCHK». Viele Menschen ausserhalb der Drohnenarmee fragten sich, wofür dieses Kürzel steht. Heute hat der ukrainische Drohnenkommandant Robert «Magyar» Brovdi das Rätsel gelöst.
«MOLCHK» – MOskva Lyazhe CHerez Krym.
Moskau wird über die Krim fallen.»
«Magyar» erklärt: Die Logik hinter dem Namen ist die Logik hinter der Operation: Die Krim ist Putins grösste Propagandatrophäe. Russlands Besetzung der Halbinsel im Jahr 2014 wurde als der entscheidende Erfolg seines Regimes dargestellt. Ihr Verlust wäre ein Schlag, den der Kreml möglicherweise nicht überleben würde.
Deshalb macht die Ukraine es unmöglich, die Krim zu halten – systematisch, Schiff für Schiff, Umspannwerk für Umspannwerk, Brücke für Brücke.
Und ab heute – am Tag der ukrainischen Staatlichkeit – wird die Operation auf das Schwarze Meer ausgeweitet.
Runde 1 im Asowschen Meer: Bis gestern 116 Schiffe getroffen.
Runde 2 begann diese Nacht im Schwarzen Meer: 20 Schiffe getroffen – 17 Öltanker, 2 Gastanker, 1 Schlepper.
Magyar: «Das Asowsche Meer ist erledigt. Das Schwarze Meer ist als Nächstes dran. MOLCHK geht weiter. Moskau wird über die Krim fallen.»
Eine aktualisierte Satellitenkarte des Schwarzen Meeres und des Asowschen Meeres zeigt, dass sich im Asowschen Meer keine Schiffe mehr aufhalten. Dagegen sind im Schwarzen Meer noch einige Punkte sichtbar. Frank Obenaus schreibt dazu: «Die Schifffahrt im Asowschen Meer ist beendet. Und damit der Transport von Erdöl und dessen Produkten… Ein ähnliches Schicksal steht bald auch den russischen Häfen am Schwarzen Meer bevor.»
https://x.com/armyinformcomua/status/2077301129033969702/history; https://www.facebook.com/story.php?story_fbid=27392525353775752&id=100003349684026&mibextid=wwXIfr&rdid=cR9eGJjBXm1yyMYb#



