- 40 Jahre Tschernobyl-Katastrophe
- Neue russische AKW-Verbrechen
- Drei russische Öldepots zerstört
- Grosse Umweltschäden in Tuapse
- Schlag gegen russische Marine
- Welche Drohnen London liefert
- Russland verzögert Frieden
- Nordkorea erhielt Waffenbeute
40 JAHRE TSCHERNOBYL
Der 26. April 1986 war der Tag der grössten technologischen Katastrophe in der Geschichte der Menschheit. Damals kam es während eines Experiments im vierten Reaktor des Atomkraftwerks Tschernobyl in der Ukraine – damals noch Teil der UdSSR – zu zwei Explosionen.
Radioaktiver Staub wurde in die Atmosphäre der Erde ausgestossen. Der Wind trug gefährliche radioaktive Isotope in Richtung Nordwesten, die auf den Boden fielen und ins Wasser gelangten.
Die Ukraine hat die meisten Opfer der Katastrophe unter den ehemaligen Sowjetrepubliken. Auf Belarus entfielen etwa 60% der schädlichen Emissionen. Auch Russland wurde stark von der Strahlung betroffen. Ein starker Wind trug radioaktive Stoffe über die Gebiete Litauens, Lettlands, Polens, Schwedens, Norwegens, Österreichs, Finnlands, Grossbritanniens und später Deutschlands, der Schweiz, der Niederlande sowie Belgiens.
Heute ist bekannt:
✅Aufgrund mangelhafter Konstruktion, Verletzung der Bautechnik und Verwendung minderwertiger Baumaterialien war eine solche technogene Katastrophe unvermeidlich.
✅1977 wurde der erste Block des Atomkraftwerks Tschernobyl in Betrieb genommen.
✅2 Jahre arbeitete der „jüngste“ und modernste vierte Energieblock des AKW Tschernobyl – er wurde 1984 voll in Betrieb genommen.
✅2 Tage lang wusste die Welt nichts von der Explosion. 11’000 Tonnen Kernbrennstoff wurden bei der Katastrophe in die Atmosphäre ausgestossen.
✅8,5 Millionen Einwohner der Ukraine, Weissrusslands und Russlands waren in den ersten Tagen nach der Katastrophe erheblichen Dosen von Strahlung ausgesetzt.
✅Nach Schätzungen unabhängiger Experten starben 500’000 Menschen an den direkten und späten Folgen der Strahlung.
✅90’784 Menschen wurden bis Ende des Sommers 1986 aus 81 Siedlungen der Ukraine evakuiert.
✅2’293 ukrainische Städte und Siedlungen mit 2,6 Millionen Einwohnern wurden durch radioaktive Nuklide kontaminiert.
✅Mehr als 600’000 Menschen wurden zur Bekämpfung der Katastrophe eingesetzt.
✅15. Dezember 2000 – vollständige Stilllegung des AKW Tschernobyl.
✅September 2010 – Grundsteinlegung für einen neuen Sarkophag (Schutzkonstruktion), welches den Austritt weiterer verstrahlter Partikel nach aussen blockiert.
✅14. Februar 2025: Russische Drohnen greifen den Sarkophag des vierten Energieblocks des AKW Tschernobyl an und verursachen Schäden in der Betonhülle.
https://t.me/Crimeanwind/97976

RUSSEN MISSBRAUCHEN AKWs
Volodymyr Zelenskyj sagte auf der Internationalen Konferenz von Tschernobyl zu nuklearer Sicherheit und Wiederaufbau, dass die Welt aus der Katastrophe von Tschernobyl sicherheitspolitische, politische und moralische Lehren gezogen habe. Niemand hätte jedoch erwarten können, dass Jahrzehnte nach dem Unfall jemand versuchen würde, Tschernobyl und die Sperrzone selbst in ein Kriegsgebiet zu verwandeln.
Zelenskyj listete die neuen Verbrechen der russischen Armee im Zusammenhang mit ukrainischen Atomkraftwerken auf:
➡️ Die Russen haben das Kernkraftwerk Saporischschja zu einem Objekt für ihren Krieg gemacht: Sie führen von dort aus Beschüsse durch und lagern Waffen auf dem Gelände.
➡️ Russland kann kein Teil zivilisierter internationaler Beziehungen sein, da es ständig nukleare Risiken schafft. Dies zeigte insbesondere der russische Drohnenangriff auf den Sarkophag des 4. Energieblocks des Tschernobyl-Kernkraftwerks.
➡️ Einige ukrainische Soldaten, die das Tschernobyl-Kernkraftwerk bewachten, sind immer noch in russischer Gefangenschaft. Und das Schlimmste ist: Als die Russen nach Tschernobyl kamen, stellte sich heraus, dass sie überhaupt nicht verstanden, wohin sie gekommen waren und was sich dort befand.

SCHÄDEN AN TANKPARKS
Ukrainische Drohnen haben den Tupinski Tankpark im Krasnodar-Kraj angegriffen.
Die Folgen:
🔴Zerstört – 24 Tanks, oder 52%;
🟠Beschädigt – 4 Tanks, oder 9%;
🟢Unbeschädigt – 18 Tanks, oder 39%;
61% der Tanks werden in naher Zukunft nicht mehr funktionieren.
In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich die Tupinski Raffinerie. Dort wurden keine Schäden festgestellt.
Nachdem der Tankpark der Ölbasis Feodosia auf der zurzeit besetzten Krim-Halbinsel mehrfach angegriffen wurde, ist die Anlage weitgehend ausser Betrieb:
🔴Zerstört – 26 Tanks, oder 79%;
🟠Beschädigt – 2 Tanks, oder 6%;
🟢Unbeschädigt – 5 Tanks, oder 15%;

ZERSTÖRUNGEN IN TUAPSE
Die Ölumschlaganlagen und der Exporthafen von Tuapse sind weitgehend zerstört. Die danebenliegende Raffinerie weist keine Schäden auf. Satellitenbilder zeigen schwere Beschädigungen an der Hafenanlage. Ausserdem ist mindestens die Hälfte aller Tanks ausgebrannt und die Pumpstationen sind ausser Betrieb.
Der Brand in Tuapse konnte erst nach fünf Tagen gelöscht werden. Die Umweltschäden in der Luft und im Wasser sind beträchtlich: Ein Ölaustritt ins Meer, eine Rauchsäule über Hunderte von Kilometern und Ölablagerungen in der Stadt, die Häuser, Strassen, Menschen sowie Haus- und Wildtiere bedecken.
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SCHLAG GEGEN MARINE
Ukrainische Drohnen haben bei der besetzten Krim-Halbinsel einen erneuten Schlag gegen die russische Marine ausgeführt. Wie bereits vor einer Woche wurden die beiden Landungsschiffe Projekt 775 «Jamal» und Projekt 1171 «Nikolaj Filtschkow» angegriffen. Zu den beiden Schiffen wurden Videos veröffentlicht, welche Einschläge in den Schiffskörpern zeigen. Wie gross der Schaden ist, wurde bisher nicht bekannt.
Weitere Zielobjekte waren das russische U-Boot Projekt 18280 «Iwan Churs» und ein modernisierter Abfangjäger MiG-31BM. Auch hier ist der Schadenumfang nicht bekannt.
https://t.me/milinfolive/171213;

ENDE DES OPTIMISMUS
Der finnische Präsident Alexander Stubb glaubt nicht mehr an Friedensverhandlungen mit Russland: «Ich sehe einfach nicht, dass Russland seine Meinung ändern wird. Ich war einige Monate lang optimistisch und, wissen Sie, habe daran gearbeitet, aber am Ende stellte sich heraus, dass es sich um eine klassische russische Verzögerungstaktik handelte.»
Gleichzeitig gab Stubb Einblick in sein Wissen über die aktuelle Kriegsentwicklung: In den letzten vier Monaten hat die Ukraine jeden Monat zwischen 30’000 und 35’000 Russen getötet oder verletzt. Er fügte hinzu, dass dies in 95% der Fälle mit Drohnen geschah, und das Verhältnis der Verluste der Ukraine zur Russischen Föderation 1:5 beträgt.
https://t.me/Crimeanwind/97986

VIELE BRITISCHE DROHNEN
Das britische Verteidigungsministerium gab bekannt, dass sie 120’000 Drohnen an die ukrainischen Streitkräfte liefern werden. Bisher ist über diese grosse Lieferung wenig bekannt. Die russischen Blogger von «Milinfolive» und die Kreml-Propagandaagentur «RIA-Novosti» haben die verfügbaren Informationen zusammengetragen:
- Vermutet wird, dass es sich um Aufklärungsdrohnen, Kampdrohnen und Transportdrohnen handelt. Wie viele von welchen Drohnenarten geliefert werden, ist nicht bekannt.
- Von den Herstellern sind drei Firmen bekannt: «Tekever» (Portugal unter britischer Lizenz), «Malloy Aeronautics» und «Windracers» (beides 100% britische Firmen).
- «Tekever» produziert Aufklärungsdrohnen. Die interessanteste heisst «ARX». Sie kann ein Gewicht von 600 kg transportieren, hat eine maximale Flugzeit von bis zu 16 Stunden und einer störungsfreien Satellitenkommunikation. Die Spezialität: Sie kann einen Schwarm von kleinen Drohnen transportieren und in den Zielbereich bringen.
- «Malloy Aeronautics» produziert eine Reihe von Fracht-Multicoptern. Die Kleinste kann 70 Kilogramm Last bis 35 Kilometer transportieren; die Grösste 300 kg über 80 km. Ausgerüstet mit solchen Drohnen kann die ukrainische Armee ein Logistiknetz für Soldaten an der Front unabhängig von der Lage am Boden betreiben.
- «Windracers» baut die Flugzeugdrohnen «ULTRA Mk1» und «ULTRA Mk2». Sie können Lasten / Sprengkörper von 150–200 kg über 1’000–2’000 Kilometer transportieren. Sie benötigen für den Start eine kurze Startbahn.
https://t.me/milinfolive/171204

NORDKOREA PROFITIERT
Am 26. April fand in der nordkoreanischen Hauptstadt Pjöngjang eine feierliche Zeremonie zum Abschluss des Baus des «Gedenkmuseums für Kampfhandlungen in ausländischen Militäroperationen» statt. Die Gedenkstätte für die abgeschlachteten Nordkoreaner im Krieg gegen die Ukraine wurde unter Beisein des russischen Verteidigungsministers Andrej Belousow eröffnet.

Nordkoreas Diktator Kim Jong Un schlenderte zusammen mit seinen ausländischen Gästen eine Ausstellung entlang, in der erbeutete westliche Waffen, unter anderem amerikanische «Abrams»-Tanks» zu sehen waren. Die russischen Analysten von «Milinfolive» schreiben: «Jetzt hat Nordkorea buchstäblich «Abrams zu Hause»: direkt in der Hauptstadt Nordkoreas. Und es ist offensichtlich, dass diese und andere Fahrzeuge, bevor sie in das Museum kamen, von lokalen Ingenieuren sorgfältig untersucht wurden.»



