Pete Hegseth, ehemaliger Moderator bei Fox News, wurde von Trump zum Verteidigungsminister der USA ernannt, obwohl er keinerlei höhere militärische Führungserfahrung hat. Hegseth selbst nennt sich «Kriegsminister». Diese Woche musste Hegseth vor einem Ausschuss des US-Senats aussagen. Dabei wurde er gefragt, wie viele Generäle er schon entlassen hat. Hegseth sagte, dass er das nicht wisse.
Elissa Slotkin, demokratische Senatorin des Bundesstaates Michigan, meldete sich empört: «Verteidigungsminister Hegseth hat diese Woche über 20 hochrangige Generäle und Admirale entlassen, darunter einen hochrangigen General der Armee, der unter sieben Präsidenten gedient hat. Generäle zu entlassen, um persönliche oder politische Fehden auszutragen, ist etwas, was in China oder Russland geschieht, nicht in Amerika.»
Der pensionierte Generalleutnant Mark Hertling – ehemaliger Kommandierender General der US-Armee in Europa – sagt, diese Generäle seien entlassen worden, weil sie sich gegen Pete Hegseths Bestrebungen gewehrt hätten, das US-Militär in einen christlich-nationalistischen Kreuzzug zu verwandeln.
Der russische Oppositionelle und ehemalige Schachweltmeister Garry Kasparov urteilte in einem Interview: «Hegseth ist einfach nicht die Art von Person, die das Pentagon in Kriegszeiten braucht.» Und zum Krieg gegen den Iran sagte Kasparov: «Eine der schlimmsten Fehleinschätzungen der USA war, dass man sich nicht auf den Drohnenkrieg vorbereitet hat. Ich bringe das direkt mit Trumps Haltung gegenüber der Ukraine und mit der Korruption innerhalb der US-Regierung in Verbindung. (…) Trumps Vorbereitung auf diesen Krieg war schlampig – nicht viel anders als die von Putin.»
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