Mit dem Programm «PURL» (Prioritised Ukraine Requirements List) haben im Sommer 2025 über zehn Nato-Staaten beschlossen, einen Fonds für die Ukraine-Hilfe zu bilden. Diese Staaten zahlen die USA dafür, dass sie Waffen an die Ukraine liefert. Dieses Programm ist nun in akuter Gefahr:
Trump erklärte am Mittwochabend gegenüber Journalisten, er werde die Waffenlieferungen an die Ukraine im Rahmen des PURL-Programms einstellen, sofern sich die europäischen Verbündeten nicht an der Operation zur Wiederöffnung der Strasse von Hormus beteiligen würden.
Im Weiteren sagte Trump, die USA hätten sich nicht in die Ukraine einmischen sollen. Er kritisierte den früheren Präsidenten Joe Biden mit der Begründung, dieser habe der Ukraine 350 Milliarden US-Dollar gegeben, ohne dafür eine Gegenleistung zu erhalten, und zudem grosse Mengen an Munition geliefert. (Tatsächlich ist der Betrag um den Faktor 4 kleiner).
KOMMENTAR: Nachdem es Trump mit dem Krieg gegen den Iran geschafft hat, den Ölpreis zu verdoppeln, deswegen die Sanktionen gegen Russland aufzuheben, die Partnerländer im Nahen Oste und im Westen gegen die USA aufbringen und die Munitionsarsenale der US-Armee zu leeren, wendet er sich nun wieder dem zu, was er offenbar Putin in Alaska im August 2025 zugesagt hat: Die Ukraine aufzugeben und dabei in erster Linie den Donbass an Moskau zu verraten.



