Gemäss dem internationalen (britischen) Wirtschaftsmagazin «The Economist» («Go beyond breaking news») ist Trump in eine Falle geraten: Die USA haben keinen «guten» Ausweg aus dem Konflikt mit dem Iran. Nach drei Wochen Bombardierungen des Irans durch die USA und Israel bleiben Washington nur noch wenige Szenarien – und keines davon scheint vorteilhaft zu sein.
Im Grunde stehen den USA vier Optionen zur Verfügung:
- Verhandlungen — unwahrscheinlich wegen des Misstrauens der Iraner (aber beachten wir, dass Trump erklärt, sie würden geführt);
- «Sieg» erklären — aber Teheran behält Druckmittel;
- Angriffe fortsetzen — ohne Garantie für ein Ergebnis;
- Eskalation — mit dem Risiko eines grossen Krieges.
Das Hauptproblem ist die Strasse von Hormus: Der Iran kontrolliert die Situation immer noch und kann Druck auf den globalen Ölmarkt ausüben. In den USA werden sogar radikale Schritte diskutiert — bis hin zu einer möglichen Operation gegen die Ölinsel Kharg.
Nach Einschätzung von «The economist» löst keine der Optionen das Problem oder führt zu noch grösseren Risiken — die USA haben derzeit keinen schnellen und einfachen Ausweg aus dem Konflikt.



