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Wegen des Ausfalls von Starlink für die russische Armee, ist diese geschwächt und das nutzt die ukrainische Armee aus. Insbesondere hat die Zahl der Drohnen über den ukrainischen Stellungen abgenommen und das schlechte Wetter ermöglicht verdeckte Angriffsoperationen.
Aktuell stossen die Ukrainer in den Regionen Dnipropetrowsk und Saporischschja vor. Gemäss russischen Militärbloggern seien ihre Truppen in Richtung Pokrovsk und Welika Michailivka, zurückgedrängt worden. Die Ukrainer seien daran, die russischen Stellungen zu durchbrechen und in den Rücken ihrer Truppen zu kommen. Das ukrainische Kommando habe erhebliche Kräfte für den Vorstoss konzentriert, schreibt der russische Militäranalyst Yuriy Podolyaka. Nach seinen Angaben sind an der Gegenoffensive sieben Sturmregimenter und drei Sturmbrigaden beteiligt, die alle aus den Richtungen Pokrovsk und Kupjansk umgruppiert wurden.
Auch um Ternuvate und in der Nähe von Huliaipole in der Region Saporischschja finden derzeit heftige Kämpfe statt. Russische Quellen räumen ein, dass ukrainische Einheiten in Ternuvate Fortschritte erzielt haben.
Unterdessen versuchen Anhänger Russlands in der Ukraine Menschen zu finden, die ein Starlink-Abonnement abschliessen und den Zugang dann der russischen Armee zur Verfügung stellen. Für jeden dieser Anschlüsse wird den meist älteren Menschen eine Belohnung versprochen. Neben Geldleistungen sind das zum Beispiel Generatoren zur Erzeugung von Strom.
Das ukrainische Verteidigungsministerium weist darauf hin, dass alle Starlink-Terminals überwacht werden. Da jedes eine individuelle Nummer hat, seien deren Standort und offiziellen Besitzer einfach zu ermitteln.
Thorbjørn Jagland, der ehemalige Chef des Europarats, bekommt Probleme mit der norwegischen Justiz.
Das norwegische Aussenministerium hat den Europarat gebeten, die Immunität von Thorbjørn Jagland aufzuheben. Dies geht aus einem Schreiben hervor, das der norwegische Botschafter beim Europarat, Vebjørn Heines, an den Leiter der Delegationen im Europarat geschickt.
«Insgesamt deuten die Dokumente darauf hin, dass Epstein in diesem Zeitraum versucht hat, Jaglands Netzwerk und Position auf verschiedene Weise auszunutzen», sagt Pål Lønseth, Chef der norwegischen Strafverfolgungsbehörde für Wirtschaftskriminalität Økokrim.
Thorbjørn Jagland war von 2009 – 2019 Generalsekretär des Europarats. Untersucht werden Vorwürfe gegen den 75-Jährigen wegen schwerer Korruption im Zusammenhang mit dem US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein. Der bisherig bekannte Stand der Untersuchung ist, dass Jagland von Epstein Geschenke, Reisen oder Kredite angenommen hat. Bisher ist in den Ermittlungen noch keine Rede von einer Begünstigung Putins durch Jagland. https://www.aftenposten.no/verden/i/m0rBBq/derfor-ber-oekokrim-om-at-jaglands-immunitet-fjernes
UKRAINE RÜSTET AUF
In einer Grundsatzrede gab Volodymyr Zelenskyj einige neue Fakten bekannt:
Die Ukraine hat Verträge über 150 Gripen- und 100 Rafale-Kampfjets abgeschlossen – seiner Ansicht nach die besten Kampfflugzeuge der Welt.
In den 1990er Jahren besass Kyjv 250 S-300 Luftabwehrsysteme. Aufgrund der russischen Versprechungen wurden diese bis 2022 auf 25 Systeme abgebaut.
Die Ukraine betreibt derzeit die Systeme Hawk, IRIS-T, NASAMS und Patriot, baut aber gleichzeitig ihre eigene Luftverteidigung von Grund auf neu auf.
In der Ukraine gibt es 450 Drohnenunternehmen, von denen 40 bis 50 branchenführend sind. 2026 wird ein Jahr grosser Investitionen in ukrainische Technologieunternehmen sein.
Die ukrainische Verteidigungsindustrie ist mittlerweile die grösste in Europa, wenngleich immer noch kleiner als die Russlands.
Key points from President Zelensky:
Ukraine has deals for 150 Gripen and 100 Rafale jets — the best fighters in the world in his view.
At the start of the full-scale war Ukraine had just 25 S-300 systems. In the 1990s Kyiv alone had 250.
Wie der Kreml meldete, betragen die Einnahmen Russlands aus der militärisch-technischen Zusammenarbeit mit dem Ausland 15 Milliarden Dollar. Putin kündigte an, dass das Land das Volumen der Militärexporte «erheblich steigern» wolle. Die weltweite Waffenproduktion hat ein Volumen von 679 Milliarden US-Dollar.
Gemäss dem Stockholmer Internationalen Friedensforschungsinstituts (SIPRI) war Russland nach den USA der zweitgrösste Waffenexporteur der Welt. Hauptabnehmer seien Indien, China, Ägypten und Algerien.
Bei der Entwicklung von Waffensystemen lebt Russland allerdings von der Vergangenheit. Dies zeigte sich bei der «World Defense Show 2026» in Saudi-Arabien. Dort stellte Russland seine neueste Waffe vor: Den 300-mm-Raketenwerfer «Sarma» auf Basis des gepanzerten Fahrgestells KAMAZ-63501.
Der Militärexperte Alexander Kovalenko analysierte dieses angeblich neue System:
Beim Fahrgestellt handle es sich um den Untersatz eines landesüblichen 8×8 Lastwagens der russischen Firma Kamaz.
Der Mehrfachraketenwerfer (MLRS), der auf diesem Lastwagen installiert ist, wurde erstmals im Jahr 2009 vorgestellt. Von diesem Lastwagen mit montiertem Raketenwerfer «Sarma» seien bisher erst zwei Ausstellungsexemplare hergestellt worden.
Gemäss Kovalenko sind sie kein Ersatz für die hunderten verlorenen Systeme im Krieg gegen die Ukraine. Deshalb müsse Russland Mehrfachraketenwerfer auf Nordkorea beziehen.
Letzte Woche wurde hier gemeldet, dass Russland nur mit Hilfe Chinas in der Lage ist, Raketen vom Typ «Iskander» zu bauen. Auch andere wichtige Materialien für den Bau von Waffen und Drohnen müssen aus China importiert werden. (Siehe Ukraine Aktuell Nr. 1443)
RUSSLANDS ÖL BLEIBT LIEGEN
Die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, dass Russlands Ölproduktion im Januar den zweiten Monat in Folge gesunken ist. So tief wie im vergangenen Monat war die russische Ölproduktion nicht mehr in den letzten fünf Jahren. Grund dafür seien Absatzschwierigkeiten infolge der US-Sanktionen und daraus folgende tiefe Preise, welche die Produktion nicht mehr rentabel machen.
Die kombinierten Öl- und Gaseinnahmen gingen um 50 % auf 393,3 Milliarden Rubel (4,3 Milliarden Euro) zurück.
Die geringeren Einnahmen aus diesen beiden Branchen, die zusammen etwa ein Viertel des Haushalts ausmachen, werden die russische Staatskasse neben den Kriegskosten zusätzlich belasten.
Die Plattform «Crimeawind» erklärt anhand ukrainischer und russischer Märchen, wo die Unterschiede in den beiden Kulturen sind.
In der russischen Tradition gewinnt der Held, ohne etwas zu tun, oft aufgrund von Zufall, Betrug oder einer Gunst von oben. Es ist eine Kultur des Wartens auf ein Wunder und der Gewohnheit, «irgendwie» zu leben.
In der ukrainischen Tradition gewinnt der Held nur dann, wenn er aufsteht und für das kämpft, was ihm gehört, denn Freiheit fällt nicht vom Himmel, sie wird mit eigenen Händen erkämpft.
Daraus ergibt sich ein Unterschied in der Weltanschauung: passive Anpassung an die Realität versus aktive Veränderung derselben. https://t.me/Crimeanwind/93246
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