Hier nochmals für’s Archiv, die Aussagen der FDP-Bundesrätin Karin Keller Sutter (KKS) aus St.Gallen.
An der Münchner Sicherheitskonferenz sagte Trumps Vizepräsident J.D.Vance unter anderem, die grösste Gefahr gehe derzeit nicht von Russland oder China aus, sondern liege im Innern der Europäischen Staaten.
Darauf angesprochen sagte KKS in einem Interview mit der Westschweizer Zeitung «Le Temps»:
«Es war eine sehr liberale Rede. Sie war in einem gewissen Sinne sehr schweizerisch, indem er gesagt hat, man müsse der Bevölkerung zuhören. (…) Es ist nicht an mir, über die EU oder die USA zu urteilen. Er hat über Werte gesprochen, die es zu verteidigen gilt und die wir teilen, wie die Freiheit und die Möglichkeit der Bevölkerung, sich zu äussern. Es war ein Plädoyer für die direkte Demokratie. Man kann es so verstehen.» https://www.letemps.ch/…/karin-keller-sutter-a-propos…
Auf die Rede von J.D.Vance reagierte der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius ganz anders als die Bundesrätin. Er sagte an der Sicherheitkonferenz: «Er spricht von der Annullierung der Demokratie, und wenn ich ihn richtig verstanden habe, vergleicht er Zustände in Teilen Europas mit denen in autoritären Regierungen. Das ist nicht akzeptabel.» und «Demokratie bedeutet nicht, dass die laute Minderheit automatisch recht hat und die Wahrheit bestimmt.» https://www.fr.de/…/sicherheitskonferenz-pistorius…
Nachdem sich heute ein Sturm der Entrüstung auf KKS entladen hatte, versuchte ihr Pressesprecher Pascal Hollenstein die Wogen zu glätten: Karin Keller Sutter habe ihren Kommentar abgegeben, bevor sie Kenntnis von den Aussagen von Pistorius hatte.
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