UKRAINE AKTUELL Nr. 808 (11.5.24/22Uhr)

  • Zelenskyj: «Lage ist extrem schwierig»
  • Lokaler Gouverneur: Lage unter Kontrolle
  • Kritik an Nachrichtenagentur Reuters
  • Mobilisierung wird alles ändern
  • Putin und drei andere Kriegsverbrecher
  • Russen wollen ukrainische Beute aufteilen
  • Raffinerie-Mitarbeiter kündigen massenhaft
  • Tschechischer Staatschef ist skeptisch
  • Polen baut starken Schutz gegen Belarus
  • Russische Kinderpropaganda in Mali
  • Anti-Kreml-Massendemo in Georgien
  • Putin fälscht Geschichte des Weltkriegs

«ES IST EXTREM SCHWIERIG»

Die Lage am zweiten Tag des verstärkten russischen Ansturms im Osten der Ukraine scheint sehr komplex zu sein und nicht identisch in der ganzen Fläche. Aus diesem Grund gibt es teilweise scheinbar widersprüchliche Meldungen.

Am Abend sagte der ukrainische Präsident Volodymyr Zelenskyj zur russischen Offensive im Osten der Ukraine: «Unsere Verteidigungsoperationen laufen in der Region Kharkiv, in der Nähe der Dörfer Strilecha, Krasne, Morochowez, Oliinykove, Lukyantsi, Hatyshche und Pletenivka. Dies sind Grenzdörfer. Seit zwei Tagen führen unsere Truppen dort Gegenangriffe durch, um ukrainisches Territorium zu verteidigen. Auch in der Region Donezk bleibt die Lage besonders angespannt, vor allem in Richtung Pokrowsk, Semeniwka, Netailove. Dort kommt es jeden Tag zu mehr als dreissig Gefechten. Es ist extrem schwierig.» https://t.me/V_Zelenskiy_official/10334

Über der Stadt und die Region Wowtschansk nahe der Stadt Kharkiv luden die Russen heute 20 schwere 500 Kilogramm-Gleitbomben ab. Hinzu kam der Beschuss mit Artillerie, Mehrfachraketen und Drohnen. All diese Waffen richteten massive Zerstörungen an und es gab Tote und Verletzte. Trotz all dieser Beschüsse haben die ukrainischen Verteidiger in der Region Kharkiv keine Positionen aufgeben müssen, sagte der ukrainische Gouverneur Oleh Sinegubov (FOTO). Es habe schwere Kämpfe bei Strelecheya, Pylnaya, Borisovka sowie in den Gebieten Oleynikovo und Ogurtsovo gegeben, Aber die Lage an der nördlichen und nordöstlichen Grenze der Region Kharkiv sei völlig unter Kontrolle. Laut Sinegubov besteht für Kharkiv keine Gefahr durch eine Bodenoperation. https://www.unian.net/war/nastuplenie-na-harkov-rossiyane-zabrosali-harkovskuyu-oblast-uabami-skolko-zhertv-novosti-harkova-12633150.html

Im Gegensatz zur Meldung von Sinegubov meldet die ukrainische Plattform «MAKS 23»: «Die schweren Kämpfe in der Region Kharkiv dauern an. Aufgrund des grossen Ansturms der Russen mussten sich unsere Verteidiger aus einigen Stellungen zurückziehen. Um 14:00 Uhr begannen die Kämpfe um Hlyboke. Die Russen sterben massenhaft, aber sie drängen weiter.» https://twitter.com/Maks_NAFO_FELLA/status/1789358847477358619

Die russische Armee ist 30 km entfernt. aus der Stadt Kharkiv, aber es wird für die Besatzer schwierig sein, die Stadt zu erobern. Das schreibt das amerikanische «Institut for the study of war» (ISW). Zurzeit würden die russischen Truppen über 50’000 Mann verfügen. Aber für die Einkreisung der Stadt sind mindestens 300’000 Mann erforderlich. Die ISW-Analysten sind der Ansicht, dass es sich um eine bedingte Offensive handelt, mit der die Russen erreichen wollen, dass die Ukrainer andere Frontabschnitte schwächen, indem sie Truppen in die Krisenregion verschieben.  https://www.understandingwar.org/backgrounder/russian-offensive-campaign-assessment-may-10-2024

Die Besatzer sprengten einen Damm in der Region Kharkiv (Video: https://twitter.com/i/status/1789211742142177466) , um die Logistik der ukrainischen Streitkräfte zu verschlechtern.

Auch heute verloren die russischen Truppen einen SU-25-Kampfjet. Einer dieser Flugzeuge wurde in Richtung Avdiivka von Kämpfern der 110. mechanisierten Brigade abgeschossen. https://twitter.com/DefenceU/status/1789317702319796405

KRITIK AN REUTERS

Die amerikanische Nachrichtenagentur Reuters berichtet gestern, dass die Russen einen 10 Kilometer breiten «Pufferstreifen» an der ukrainisch-russischen Grenze schaffen wollen. So solle verhindert werden, dass die Ukraine weiterhin Gebiete in der russischen Föderation beschiessen könne. Die Agentur bezog sich dabei auf eine nicht genannte «Quelle in der ukrainischen Militärführung». Diese Reuters Meldung wurde auch hier im gestrigen Newsletter zitiert.

Igor Sushko, ukrainisch-amerikanischer Militäranalyst schrieb dazu: « Reuters ist ein Arm der russischen Propaganda. Keine «Kiewer Quelle» hat dem anonymen Autor dieses Artikels gesagt, dass Russland auf die Schaffung einer «Pufferzone» drängt. Dies ist eine völkermörderische Invasion Russlands mit dem Ziel, die Ukraine und ihr Volk zu vernichten.» Daraufhin änderte Reuters seinen Inhalt, ohne dies transparent zu machen, https://twitter.com/igorsushko/status/1788928514605097434

MOBILISIERUNG ÄNDERT ALLES

Spätestens in einer Woche müssen alle Ukrainer im Alter von 18 – 60 Jahren ihre persönlichen Daten bei den Rekrutierungsbehörden aktualisiert haben. Diese Daten dienen als Grundlage für die künftige verstärkte Mobilisierung von Ukrainern für die Armee. Das Mobilisierungsgesetz wird die Herangehensweise an den Krieg verändern. «Der Geschichte wird ein Ende gesetzt, in der einige Menschen an der Front kämpfen und andere ein friedliches, ruhiges Leben führen». Das sagte der Sprecher des Verteidigungsministeriums Dmytro Lazutkin. https://nv.ua/ukr/ukraine/politics/u-minoboroni-zayavili-shcho-zakon-pro-mobilizaciyu-zminit-pidhid-do-viyni-50417517.html

4 KRIEGSVERBRECHER VEREINT

Auf der Ehrentribüne für die 9.-Mai Feier in Moskau sassen vier Kriegsverbrecher eng zusammen. In der Reihe hinter Putin sassen drei von ihm als «Helden Russlands» ausgezeichneten Armeeführer: Chalym Chuldum-ool, Boris Dudko und Sergey Bacherikov. Die drei Offiziere waren in Kriegsverbrechen in Bucha und Yahidne verwickelt, bei denen Zivilisten und gefangene ukrainische Soldaten getötet worden waren.

Mikhail Khodorkovsky, einer der führenden Oppositionellen Russlands schreibt, dass bei der Parade Einheiten dabei waren, welche in Kriegsverbrechen verwickelt waren. Unter anderem die 55. Motorschützenbrigade, die 350 Dorfbewohner aus Yahidne einen Monat lang in einem Schulkeller gefangen gehalten und teilweise misshandelt hatten. Khodorkovsky schreibt zu dieser 9.Mai-Feier: «Diese Veranstaltung, mit der der Sieg über den Faschismus gefeiert werden sollte, dient nun zur Rechtfertigung von Putins eigener faschistischer Invasion.» https://twitter.com/khodorkovsky_en/status/1788679565415481696

BEUTE SOLL AUFGETEILT WERDEN

Sergej Mironow ist ein russischer Politiker und Vorsitzender der Partei «Gerechtes Russland». Von Dezember 2001 bis Mai 2011 war er Vorsitzender des russischen Föderationsrates. ImJahr 2022 reiste die Frau des 70-Jährigen in das damals besetzte Kherson und kehrt mit einem Baby zurück. In Russland bekam das Kind eine neue Identität und wurde vom Paar Mironow adoptiert. https://www.n-tv.de/politik/Kreml-Politiker-laesst-Baby-aus-Ukraine-entfuehren-und-adoptiert-es-article24554894.html

Nun meldet sich Mironow mit einem Vorschlag über die Zukunft der in der Ukraine besetzen Gebiete. In einem von Anton Geraschenko veröffentlichten und auf Englisch übersetzen Video (https://twitter.com/i/status/1788937602755621049) schlägt Sergej Mironow vor, dass jeder Teilnehmer am Krieg gegen die Ukraine (in seiner Sprache die «SMO – Militärische Spezialoperation») zwei Hektaren Land als Belohnung erhalten soll. Die Grundstücke befinden sich in den Gebieten von Donezk, Luhansk, Saporischja und Kherson. Im russischen «Parlament» sagte Mironow, dass damit die «Elite» des russischen Volkes belohnt werden solle. Anto Geraschenko schreibt dazu: «Sie wollen die bereits dort lebenden Ukrainer vertreiben oder das Land der Geflüchteten stehlen. Das ist es, was Russland «Befreiung» nennt – ein Völkermord.» https://twitter.com/Gerashchenko_en/status/1788937602755621049

KÜNDIGUNGEN IN RAFFINERIEN

Mitarbeiter von russischen Raffinerien kündigen in grosser Anzahl. Grund dafür sind die Schläge der ukrainischen Drohnen gegen die Anlagen. Das berichtet das amerikanische Nachrichtenmagazin «Newsweek». Es sind vor allem Ingenieure und Chemiker, die sich neu orientieren.

Die erste Kündigungswelle gab es im März, nachdem die Ölraffinerie in Kuibyschew zu brennen begann. Zurzeit fehlen dem Werk 50 Mitarbeiter. Die Kuibyschew-Raffinerie ist eine der grössten Unternehmen der Ölindustrie in der Region Samara und gehört «Rosneft», dem grössten Ölproduzenten des Landes.

Auch die Raffinerie Slawiansk in der Region Krasnodar sucht 120 neue Mitarbeiter. Dort hatte im April eine grosse Anzahl bisheriger Mitarbeiter nach einem Drohnenangriff gegen die Anlage gekündigt.

Moskau ist von seinen Ölexporten und seiner Energiewirtschaft abhängig, die etwa 30 Prozent der Haushaltseinnahmen des Landes ausmachen und für die Finanzierung des Krieges in der Ukraine entscheidend sind. https://www.newsweek.com/russia-oil-refinery-hub-drone-attacks-ukraine-1899132

SKETPISCHER TSCHECHE

Es ist unwahrscheinlich, dass die Ukraine in naher Zukunft in der Lage sein wird, die von der Russischen Föderation eroberten Gebiete wieder unter ihre Kontrolle zu bringen. Diese Meinung äusserte der tschechische Präsident Petr Pavel in einem Interview mit der «Presse» aus Österreich: «Die Ukrainer erkennen heute, dass ein solches Ergebnis in naher Zukunft wahrscheinlich nicht erreicht werden kann. Wenn die Feindseligkeiten aufhören, werden Verhandlungen beginnen», glaubt er.

Gleichzeitig reiche es für den Frieden nicht aus, die Ziele des Kremls einfach zu akzeptieren, denn in diesem Fall werde «die gesamte Ukraine unter die Kontrolle der Russischen Föderation geraten». «Russland gibt sich nicht mit einem Teil der Ukraine zufrieden», sagte Pavel und Kyiv würde ein «Moskauer Vasall». https://www.diepresse.com/18448303/petr-pavel-russland-gibt-sich-nicht-mit-einem-teil-der-ukraine-zufrieden

POLEN BAUT WALL GEGEN BELARUS

Polen kündigte den Bau einer neuen Grenzbefestigung zu Weissrussland an. Gezeigt wurden erste Bilder von Panzersperren aus Beton und Stahl. Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk sagte: «Wir haben mit der intensiven Arbeit an modernen Befestigungsanlagen begonnen, und diese Befestigungsanlagen in vielen Dimensionen werden entlang der gesamten polnischen Grenze von Osten her gebaut. (…) Dies ist nicht nur die Binnengrenze Polens, sondern auch die Grenze der EU. Daher habe ich keinen Zweifel daran, dass ganz Europa in seine Sicherheit, in die Ostgrenze Polens und in die Sicherheit unserer Grenze investieren muss – und ich weiss, dass wir das schaffen werden», sagte der polnische Staatschef. Er fügte hinzu, dass er gegenüber den Kommandeuren des Generalstabs eine Erklärung abgegeben habe, dass «es keine Ressourcenbeschränkungen gibt, wenn es um die Sicherheit Polens geht». https://t.me/DeepStateUA/19455

KINDERPROPAGANDA IN MALI

Im westafrikanischen Staat Mali breitet sich der Einfluss Russlands aus. Dies zeigte sich auch in einem Video, welche die russische Botschaft von Mali veröffentlicht wurde. Zu sehen ist eine Gruppe Kinder, welche mit russischen Mützen und dem russischen schwarz-orangen St.Georgs Bändeln ausgerüstet ist und unter einer roten Hammer-Sichel-Fahne sowjetische Lieder singt. Das Video (https://twitter.com/i/status/1789221411514724663 ) wurde in der russischen Diplomatenschule in al aufgenommen und von der russischen Botschaft in Mali und Niger veröffentlicht. Die belarussische Journalistin Hanna Liubakova schreibt dazu: «So sehen die diplomatischen Erfolge Russlands aus.» https://twitter.com/hannaliubakova/status/1789206247109005733

GEORGIEN DEMONSTRIEREN

In Tiflis findet aktuell ein Marsch von zehntausenden Menschen für die Zukunft Georgiens in der EU und gegen die Verabschiedung des Gesetzes über «ausländische Agenten» statt. Eines der Videos zeigt eine sehr grosse Menschenmenge, die sich in der Hauptstadt Tiflis in verschiedenen Strassen versammelt haben. https://twitter.com/i/status/1789379338753704171

Die Demonstranten versammelten sich am Nachmittag an mehreren Punkten in der Stadt und zogen von dort zum Europaplatz in der Altstadt von Tiflis. https://t.me/uniannet/133583

SONNTAGSLEKTÜRE

Am Donnerstag fand weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit die «Siegesfeier über Nazi-Deutschland» auf dem Roten Platz in Moskau statt. Der belgische Kriegsbeobachter Eric Lecomte hat einen zentralen Satz aus der Rede von Putin gehört und ihn mit den historischen Fakten abgeglichen. Hier sein kleines Exposé, von mir überarbeitet und ergänzt:

«Heute erklärte diese unverschämte, verachtende und heuchlerische Kreatur Putin direkt von der Tribüne aus: «In den ersten drei Jahren des Grossen Vaterländischen Krieges hat die UdSSR die Nazis praktisch allein bekämpft, während ganz Europa für Hitler arbeitete».

Es sollte daran erinnert werden, dass der Zweite Weltkrieg 1939 begann und von Nazideutschland und der Sowjetunion als Verbündete ausgelöst wurde. Ja, ja, ich hoffe, Sie erinnern sich auch daran, dass die UdSSR Hitlers Verbündeter war (Stalin-Ribbentrop-Pakt, Nichtangriffs-Vertrag zwischen Nazideutschland und der Sowjetunion) und dass sie gemeinsam Polen angriffen und teilten. Durch diesen Überfall wurden Frankreich und England in den Krieg hineingezogen, die aufgrund von zuvor unterzeichneten Verträgen verpflichtet waren, Polen zu verteidigen.

Während Deutschland gegen die europäischen Länder und Großbritannien kämpfte, war es die UdSSR, die Hitler mit Öl, Weizen, Kohle und Metall versorgte und die deutsche Armee in ihren Militärschulen und -akademien ausbildete.

Bis Mai 1941 nahmen deutsche Offiziere und Generäle an Paraden auf dem Roten Platz teil. Es gab auch gemeinsame Siegesparaden der rot-braunen Alliierten.

Erst ab Juni 1941 war die UdSSR gezwungen, ihr Land gegen ihren ehemaligen Verbündeten zu verteidigen. Der Kampf an der Ostfront war nie eine direkte Unterstützung der westlichen Alliierten, sondern notwendig, weil Stalins Russland sich gegen den Überfall der Nazis wehrte. Darüber hinaus nutzte Stalin die Gelegenheit, um vermeintlich verbündete Gebiete in Besitz zu nehmen, wie die baltischen Staaten und in der Folge weitere osteuropäische Staaten.

Bereits in den ersten Monaten nach dem deutschen Angriff auf die UdSSR, ab Oktober 1941, begann das Pacht- und Leihprogramm der USA zugunsten der Sowjetunion. In dessen Rahmen wurden bis zum Kriegsende 14’795 Flugzeuge, 7’056 Panzer, 8’218 Flugabwehrkanonen, 131’000 Maschinengewehre, 140 U-Boot-Jäger, 46 Minensuchboote, 202 Torpedoboote, 30’000 Funkgeräte und andere Artikel von den USA für einen Zeitraum von fünf Jahren an die UdSSR geliefert.

Großbritannien lieferte seinerseits mehr als 7’000 Flugzeuge, über 4’000 Panzer, 385 Flugabwehrkanonen, 12 Minensuchboote und vieles mehr. Kanada steuerte 1’188 Panzer bei. Es sollte auch an die Millionen Tonnen Lebensmittel erinnert werden, ohne welche die Sowjetunion und die Armee verhungern wären. Es ist klar, dass die UdSSR ohne all dies ihr eigenes Territorium nicht hätte von den faschistischen Truppen befreien können.

Einige Historiker behaupten, dass das angebliche sowjetische Scheitern bei der Befreiung Warschaus ein absichtlicher Rückzieher der Roten Armee war. Damit hätten die Russen der Wehrmacht ermöglicht, Mitglieder des Warschauer Aufstands und der polnischen Heimatarmee im August 1944 zu massakrieren. Die Rote Armee stand nicht nur still vor Warschau sondern weigerte sich, die polnische Heimatarmee wieder aufzufüllen und untersagte die Nutzung sowjetischer Luftstützpunkte durch amerikanische Versorgungsflugzeuge. Damit wurde der Nachschub an die polnische Heimatarmee verhindert, eine Heimatarmee die Stalin in einem Brief an Roosevelt und Churchill als «Verbrecher auf der Suche nach Macht» bezeichnete.

Erst später setzte Stalin den Abwurf sowjetischer Nachschubgüter an die polnischen Rebellen in Gang, wobei die meisten Lieferungen in die Hände der Deutschen fielen. Der Aufstand endet in einer Katastrophe mit 20’000 toten polnischen Rebellen und bis zu 200’000 toten Zivilisten, ermordet von den deutschen Streitkräften. Erst im Januar 1945 marschierten die sowjetischen Streitkräfte in die weitgehend zerstörte Stadt ein.

Wir könnten hier auch an Viktor Astafjews Worte erinnern: «Diejenigen, die über den vergangenen Krieg lügen, bringen den zukünftigen Krieg näher», aber es ist zu spät, der Krieg ist bereits in vollem Gange. Aber ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass nicht der neue Hitler, sondern die zivilisierte Welt wieder sagen wird: «Happy Day of Victory! Und das Wichtigste hinzufügen wird: «Nie wieder!»

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