Ukraine Aktuell (5.11.22/23Uhr)

RUSSISCHE PARTISANEN AKTION

Im russischen Jekaterinburg wurde gestern Nacht ein Güterzug in die Luft gesprengt. Er war mit Treibstoff beladen, der für die russische Armee in der Ukraine bestimmt war. Die russische Bewegung der «Legion Freiheit Russlands» übernahm die Verantwortung für den Anschlag. https://twitter.com/flash_news_ua/status/1588913349495881728

AMOK EINES FRONTRÜCKKEHRERS

In der russischen Stadt Kostroma hat ein Kriegs-Rückkehrer den Nightclub «Polygon» mit Feuerwerkskörpern in Brand gesetzt.
15 Menschen verbrannten, als sie nicht aus dem Gebäude flüchten konnten und die brennende Decke auf sie fiel. https://twitter.com/i/status/1588917511365722112

Nach Angaben russischer Armee handelt es sich beim Täter um einen 23 Jahre alten Mann namens Stanislav Ionkin. Er wurde festgenommen. Er habe in der Ukraine gekämpft, wurde Ende August verletzt und kehrte nach Russland zurück. https://t.me/bazabazon/14284

KAMPF UM KHERSON

Bewohner der von Russland besetzten südukrainischen Stadt Kherson berichten von einem stark intensivierten Artilleriebeschuss der ukrainischen Truppen. https://twitter.com/warmonitor3/status/1588913005915680769

Die Russen haben offenbar eine aus drei Linien bestehende Verteidigung bei Kherson aufgebaut. Dies zeigt die Auswertung von Satellitenbildern.

Der OSINT-Analyst Benjamin Pitter stellt fest, dass sich die Besatzer darauf vorbereiten, die Stadt Kherson und das gesamte rechte Ufer des Dnjepr zu verlieren.
Sie verstärken jetzt die Verteidigung des linken Flussufers. Sie bauen drei Reihen von Schützengräben, Bunkern und vertieften Stellungen für militärisches Gerät am rechten Ufer. https://t.me/insiderUKR/45075

SCHWIERIGE DONBASS-VERTEIDIGUNG

Seit Tagen steht der Frontabschnitt bei Bakhmut unter Dauerbeschusss der russischen Artillerie und Angriffe von Bodentruppen. Die Plattform «Sievierodonezk¦Donbass» schreibt:

«Abschnitt Bakhmut – weiterhin schwierige Situation, keine Änderungen auf der Karte. Der Feind übt weiterhin Druck auf Soledar aus. Der Druck auf Bakhmut kommt sowohl aus dem Süden als auch aus dem Osten.» https://t.me/R13severnews/6908

Nach nicht bestätigten Angaben sind 30’000 russische Soldaten am Angriff im Frontabschnitt Bakhmut beteiligt. https://t.me/c/1687475640/16620

Wolodymyr Zelenskyj sagte heute Abend: «Die heftigsten Kämpfe in dieser Woche konzentrieren sich auf den Donbas – Bakhmut und Soledar. Wir halten unsere Stellungen.
In diesen und einigen anderen Richtungen in der Region Donezk hat die russische Armee bereits so viele Menschenleben und so viel Munition verbraucht, wie sie wahrscheinlich in den beiden Tschetschenienkriegen zusammen nicht verbraucht hat.» https://t.me/dvish_alive_eng/10738

DEMENTI DES DEMENTI

Der iranische Aussenminister räumte am Samstag zum ersten Mal ein, dass sein Land Russland mit Drohnen beliefert hat. Er betonte, dass die Lieferung vor dem Krieg Moskaus gegen die Ukraine erfolgte.

In diesem Krieg hätten «eine begrenzte Anzahl Drohnen» Kiew im Sturzflug bombardiert. Dies berichtet die Nachrichtenagentur AP. Bisher hatte Iran die Lieferung von Drohnen an Russland stets bestritten. https://apnews.com

90 ALTE T-72 AUFGERÜSTET

Die USA und westliche Verbündete werden keine neuen Panzer in die Ukraine liefern. Dies sei unter anderem von der Ausbildung her zu aufwändig.

Als Ersatz werden nun 90 alte sowjetische T-72 Panzer modernisiert. Die «T-72» werden mit einer besseren Panzerung, neuer Optik und besseren Kommunikationsmittel aufgerüstet.

Die 90 T-72 Panzer wird die tschechische Republik an die Ukraine liefern. Die USA und die Niederlande finanzieren die Umrüstung der Panzer zu gleichen Teilen. https://www.politico.com/news/2022/11/04/pentagon-will-pay-to-upgrade-dozens-of-soviet-era-tanks-for-ukraine-00065203

DER UKRAINISCHE STANDPUNKT

Zur angeblichen Bereitschaft des Kremls für «Friedensverhandlungen» sagte Wolodymyr Zelenskyj heute Abend:

«Wenn jemand über Verhandlungen nachdenkt, dann sucht er nicht nach Möglichkeiten, alle um sich herum zu täuschen, um Zehn- oder Hunderttausende von Menschen in den Fleischwolf zu schicken – mobilisiert oder in Form von irgendwelchen Söldnern.

Wir sind zum Frieden bereit, zu einem fairen und gerechten Frieden, dessen Formel wir schon oft geäussert haben. Die Welt kennt unseren Standpunkt.

Das ist die Achtung der UN-Charta, die Achtung unserer territorialen Integrität, die Achtung unseres Volkes und die gebührende Verantwortung für den Terror – das ist die Bestrafung aller Schuldigen und die volle Entschädigung durch Russland für den Schaden, der uns zugefügt wurde.» https://t.me/dvish_alive_eng/10738

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