Ukraine Aktuell (31.10.22/21Uhr)

STROM & WASSER ATTACKIERT

In der Nacht und heute Morgen wurden in einem umfassenden russischen Angriff folgende zivilen Ziele in der Ukraine getroffen:

Infrastruktur der Region TSCHERKASSY; Kritische Infrastruktur in KHARKIV; Kritisches Infrastrukturobjekt in SAPORISCHJA mit Stromausfällen als Folge; KIEV eine Energieanlage für 35’000 Haushalte getroffen und in der Folge fiel der Strom aus; Bezirk SVITLOVODSK trafen Raketen eine Energie-Anlage in; Schäden an kritischer Infrastruktur in der Region CZERNOVITZ. https://t.me/dvish_alive_eng/10660

Heute Abend konnte die Stromversorgung von 350’000 Haushalten in Kiev, die aufgrund des Beschusses von heute ohne Strom waren, wieder hergestellt werden. https://t.me/hromadske_ua/26033

88% ABSCHUSSERFOLG

Die ukrainische Luftabwehr hat am Montagmorgen 44 von 50 russische Marschflugkörpern abgeschossen. Es handelt sich um ferngesteuerten Raketen von X-101/X-555.

Sie wurden weit entfernt über dem kaspischen Meer von russischen Flugzeugen der Typen Tu-95/Tu-160 abgeschossen. https://t.me/R13severnews/6841

FOTO: KIEV GIBT NICHT AUF

Das Haus auf der Foto links wurde am 25. Februar 2022, am zweiten Tag der russischen Invasion in der ukrainischen Hauptstadt fotografiert.

Nach mehr als acht Monaten Krieg und Wiederaufbau zeigt das Foto rechts, wie dasselbe Haus heute ausschaut. https://t.me/dvish_alive_eng/10668

«EVAKUIERUNG» ERWEITERT

Die sogenannte «Evakuierung», also die Vertreibung von Menschen in Richtung Russland, wurde für die Region Kherson erweitert. Der neue Radius ist 15 Kilometer grösser, als der bisherige.

Neu «evakuiert» werden die Siedlungen der Bezirke Novokakhovskyy, Holopristanskyy, Oleshkinskyy, Kakhovskyy, Hornostayivskyy, Velikolepetskyy und Verkhnyaya Rihachyk.

Dies teilte der von Russland installierte Kherson Gauleiter Volodymyr Saldo mit. https://t.me/uniannet/78424

GETREIDESCHIFFE FAHREN

Kiew, Ankara und die UN haben Russland darüber informiert, dass am Montag 14 Handelsschiffe im Schwarzmeer weiterfahren werden. https://t.me/R13severnews/6834

In einer Reaktion verlangten das russische Verteidigungsministerium, dass «Garantien» notwendig seien, dass die Ukraine keine militärischen Güter über den Schiffs-Getreidekorridor verschiebt.

Ohne eine solche Garantie könne die Sicherheit «von irgendwas in diesem Gebiet» nicht garantiert werden, schrieb das Ministerium an UN-Generalsekretär Antonio Guterres. https://t.me/hromadske_ua/26036

NETZAUFBAU OHNE STROM

In der Ukraine werden Wi-Fi-Punkte für den Fall eines Stromausfalls eingerichtet. Sie werden mit «Tesla Powerwall»-Batterien und «Starlink»-Endgeräten arbeiten. Dazu wird ein Teil der mehr als 1’500 Starlink-Terminals verwendet, die aus Polen geliefert werden.

Die ersten dieser WIFI-Punkte werden im November in Betrieb genommen. https://t.me/R13severnews/6843

Das Satelliten-Netzwerk «Starlink» funktioniert unterdessen fast überall in der Ukraine und ist kostenlos. Eine Liste der Regionen gibt es unter https://t.me/c/1477643542/13392

LOGISTIK PROBLEME DER RUSSEN

Gemäss dem britischen Geheimdienst sind die neu mobilisierten russischen Reservisten mit Gewehren aus den späten 50-er Jahren ausgerüstet.
Über diese «AKM»-Gewehre schreiben die Briten: «Viele von ihnen sind wahrscheinlich aufgrund schlechter Lagerung in kaum brauchbarem Zustand.»

Das andere Problem ist die Munition. AKM’s verschiessen Patronen vom Kaliber 7,62-mm. Demgegenüber sind die regulären Kampfeinheiten meist mit Gewehren vom Typ AK-74M oder AK-12 und einer 5,45-mm Munition bewaffnet. Der Geheimdienst schreibt:

«Dass russische Logistiker zwei Arten von Munition für Handfeuerwaffen an die Front bringen müssen, wird Russlands ohnehin schon angespannte Logistiksysteme wahrscheinlich noch weiter verkomplizieren.» https://twitter.com/DefenceHQ/status/1586969039657574401

ORGANISIERTE PLÜNDERUNGEN

In Kyrylivka in der Region Saporjschia haben russische Besatzer damit begonnen, Heizkessel, Klimaanlagen und andere Haushaltsgeräte in Erholungszentren zu demontieren.

Die Demontage-, Verlade- und Transportteams arbeiten unter der Aufsicht des russischen Militärs und lokaler Komplizen der Besatzer.

All dies geschieht in Erholungszentren, deren Leiter sich weigern, mit den Besatzungsbehörden zusammenzuarbeiten. https://t.me/a_shtirlitz/22300

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