Ukraine Aktuell (20.10.22/16Uhr)

1’342 TOTE OFFIZIERE

Seit ihrem Überfall auf die Ukraine hat Putins Armee 1’342 Offiziere verloren. Darunter sind 10 Generäle und gegen 400 erfahrene – Senior – Offiziere. Diese Zusammenstellung veröffentlicht die Plattform @KilledInUkraine.

Die militärischen Grade und die Zahlen über das gefallene Führungspersonal entnimmt die Plattform offiziellen Quellen wie Beerdigungsanzeigen, Nachrufen oder Nachrichtenseiten. https://twitter.com/KilledInUkraine/status/1582988685884411904

Die Anzahl toter russischer Soldaten steigt stark. Aktuell sterben täglich bis zu 450 Soldaten auf russischer Seite. Dabei fällt auf, dass verhältnissmässig bedeutend mehr Soldaten als Offiziere sterben, als noch im Frühling und Sommer. https://twitter.com/ragnarbjartur/status/1583011194964611079/photo/1

RUSSISCHE TRUPPEN AUS SYRIEN

Die New York Times berichtet, dass die russische Präsenz in Syrien reduziert wurde. Mindestens zwei Bataillone, das sind 1’200 bis 1’600 Soldaten, und einige Luftabwehrsysteme seien aus Syrien in Richtung Ukraine verlegt worden.

Die Zeitung beruft sich dabei auf zwei hochrangigen westlichen Diplomaten und einem hochrangigen israelischen Verteidigungsbeamten.

Trotz des Abzugs bleibe die Präsenz Russland in Syrien zur Verteidigung des Diktators Baschar al-Assad hoch. https://www.nytimes.com/2022/10/19/world/middleeast/russia-syria-israel-ukraine.html

200 KM «WAGNER-LINIE»

Nach Angaben von Jewhen Prigoschin, dem Gründer der Söldnerfirma Wagner, arbeiten seine Mitarbeiter in der sogenannten «Republik Luhansk» im Donbass an einer Verteidigungslinie. Prigoschin, der ein enger Freund Putins ist, bezeichnet diese als «Wagner-Linie».

Sie sei bereits rund 200 Kilometer lang. Über das Vorhaben berichtet der russische Militärblogger «Militärischer Geheimdienst / Milinfolive».

Eine ähnliche Anlage sei für die russische Region Belgorod geplant und dort zusätzlich der Aufbau «lokaler Milizen» unter Führung der Wagnerianer. https://t.me/milinfolive/92269

AUFMARSCH IN BELARUS

Russland sammelt Kräfte an der Grenze zwischen der Ukraine und Weissrussland. Dies wird durch Satellitenbilder bestätigt.

Insbesondere auf dem Flugplatz Ziabrivka in der Nähe der ukrainischen Grenze wird die Zunahme der militärischen Ausrüstung und der Truppen der Russischen Föderation beobachtet. https://twitter.com/Flash_news_ua/status/1583064377883697152

Die Bedrohung durch eine Offensive aus dem belarussischen Hoheitsgebiet wächst. Das sagte der stellvertretende Leiter des ukrainischen Generalstabs.

Möglich sei eine Offensive westlich der belarussisch-ukrainischen Grenze. Das Ziel könnte sein, die Lieferung von Waffen und militärischer Ausrüstung aus den Partnerländern in die Ukraine zu unterbrechen». https://t.me/uniannet/77088

FLUCHT UND PLÜNDERUNGEN

Bei ihrer Flucht aus Kherson nehmen russische Truppen wertvolle Güter mit. So wurde die Feuerwehrstation an der Molodezhnaya Street ausgeraubt. Die Feuerwehrautos wurden auf Lastkähne verladen, die zurzeit in Richtung Goloy Pristan unterwegs sind.

Ausserdem wurden in der letzten Nacht mehr als 60 Lastwagen auf Fähren von der rechten Dnjepr-Seite auf die linke Flussseite gebracht. Sie waren angeblich mit dutzenden Tonnen von Haushaltsgeräten aus Kherson beladen.

Das Material war aus privaten Haushalten und Einkaufszentren gestohlen worden. Die Aktion wurden von privilegierten FSB-(Geheimdienst)-Offizieren und russischen Mitarbeitern aus der Region Kherson begleitet. https://t.me/kherson_non_fake/3941

UNGARN HETZT GEGEN EU

Ungarn hat eine gross angelegte PR-Kampagne gegen die Anti-Russland-Sanktionen der EU angeordnet.

Budapest hat mehr als 18 Millionen Dollar für Propaganda gegen die Sanktionspolitik ausgegeben.

Das schreiben ungarische Medien unter Berufung auf ein Dokument aus dem Büro des Ministerpräsidenten sowie zahlreiche auffällige Plakate und Poster im ganzen Land.

Die Plakaten zeigen das Bild einer Bombe und der Aufschrift «Die Brüsseler Sanktionen zerstören uns». https://t.me/R13severnews/6722
Ungarn ist Mitglied der EU.

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