Ukraine Aktuell (30.7.22/19Uhr)

FOTO: CLUSTERBOMBEN AUF ZIVILISTEN

«The Kiev Independent» beschreibt in einer Reportage https://kyivindependent.com/…/russians-continue-to… die russische Grausamkeit, unter der die ukranischen Zivilisten zu leiden haben. «Russland bombardiert weiterhin Wohngebiete in Mykolaiv, der großen ukrainischen Schiffbaustadt 50 Kilometer westlich der Frontlinie.

Am 29. Juli um 9.45 Uhr wurden durch russische Streumunition mindestens fünf Menschen getötet und mindestens sieben weitere verletzt. Die Getöteten und Verletzten befanden sich auf einem kleinen Platz neben einer Bushaltestelle.»

FOTO: RUSSEN MOBILISIEREN SENIOREN

Filmaufnahmen von Soldaten des russischen Bataillons «Tiger» wurden online gestellt. Die Bilder der durchwegs älteren Herren wecken den Eindruck, dass diese stark alkoholisiert sind. Genauere Angaben zum Bataillon Tiger sind derzeit nicht erhältlich. https://t.me/uniannet/66330

MASSENMORD AN GEFANGENEN

Seit heute ist der Ort Olenivka für Journalisten Sperrzone. In Olenivka kamen am Donnerstag Abend 50 gefangene Soldaten des Asow-Bataillons ums Leben, welche Mariupol gegen den russischen Angriff verteidigt hatten. https://t.me/R13vostoknews/4257

In Kiew demonstrierten Angehörige der Gefangenen und protestierten gegen den «russischen Massenmord». Die Demonstranten erinnerten daran, dass sich die Verteidiger von Mariupol unter den Garantien der UN und des Roten Kreuzes ergeben haben. https://t.me/nexta_live/33711

Der Menschenrechtskommissar des ukrainischen Parlaments, Dmytro Lubinets, bittet das Rote Kreuz um Hilfe bei der Organisation eines Besuchs am Tatort eines Kriegsverbrechens in Olenivka. https://t.me/nexta_live/33690Die russische Botschaft in London veröffentlichte den folgenden Text: «Die Asow-Kämpfer verdienen es, erschossen zu werden, aber nicht erschossen, sondern gehängt, denn sie sind keine echten Soldaten. Sie haben einen erniedrigenden Tod verdient.» https://t.me/c/1233777422/34167

IM OSTEN NICHTS NEUES

Das abendliche Bulletin des ukrainischen Generalstabs tönt wie der Titel von Erich Maria Remarques Roman über den 1. Weltkrieg («Im Westen nicht Neues»). Der Generalstab schreibt:

«Der 157. Tag des heldenhaften Widerstands des ukrainischen Volkes gegen die russische Militärinvasion geht weiter. Der Kampf, die zahlenmäßige Zusammensetzung und die Art der Aktionen der feindlichen Gruppe bleiben ohne wesentliche Veränderungen.»

Danach folgt eine Auflistung aller Städte und Dörfer, welche die Russen mit Artillerie, Panzern und aus der Luft beschiessen. Putins Truppen hatten keinen Erfolg mit Ausnahme des Dorfes Semyhirya, welches sie aus drei Richtungen angriffen und sich am Rand der Siedlung festsetzen konnten. https://www.facebook.com/GeneralStaff.ua/posts/pfbid034ZPqN7XythgxjKaidi8xTy5gWV8Rb95zKHipESu8j6FtkkzN3cFidzcSxP4bGFqMl

5’600 KINDER ENTFÜHRT

Die Ukraine identifiziert 5.600 Kinder, die zwangsweise nach Russland abgeschoben wurden.Laut der stellvertretenden Innenministerin Kateryna Pawlitschenko dürfte die Zahl noch höher sein. Die ukrainischen Behörden arbeiten an der Rückführung dieser Kinder, sagte sie. https://twitter.com/kyivindependent

KEINE DROHNEN FÜR PUTIN

Russland ist, wegen eigener technischer Unfähigkeit, an den türkischen Drohnen von Typ Bayraktar interessiert, welche die Ukrainer bei ihrer Verteidigung erfolgreich einsetzen. Nun erhielt der Kreml eine Absage:

«Derzeit ziehen die türkischen Behörden eine mögliche Zusammenarbeit mit Russland bei der Produktion von unbemannten Luftfahrzeugen (UAVs) des Typs Bayraktar nicht in Betracht.». Das sagte Ismail Damir, Leiter des türkischen Ministeriums für Verteidigungsindustrie. https://t.me/R13vostoknews/4263

OFFENSIVE IM SÜDEN

Die Antoniwka-Eisenbahnbrücke bei Kherson wurde durch ukrainischen Beschuss unbrauchbar gemacht. As bestätigte das Oberkommando «Süd» der ukrainischen Armee. https://t.me/nexta_live/33698

Die von der Armee veröffentlichten Satellitenaufnahmen zeigen ein deutliches Loch in der Oberfläche der Brücke. https://t.me/c/1233777422/34178

Damit ist in Kherson ein weiterer Versorgungs- respektive Fluchtweg für die Russen unterbrochen.

GELASSENE LETTEN

Russland hat den Transport von Gas nach Lettland eingestellt. Der lettische Premierminister sagte dazu: «Lettland hat sich schon lange nicht mehr auf Russland verlassen.» Gas werde aktuell aus anderen Quellen bezogen. https://t.me/uniannet/66329

RUSSLAND WIRD NICHT GEWINNEN

Richard Moore, der Leiter des britischen Auslandgeheimdienstes MI6 schreibt auf Twitter «Der Dampf geht aus» und zitiert das britische Verteidigungsministerium:

«Der Kreml ist zunehmend verzweifelt. Russland hat Zehntausende von Soldaten verloren und setzt Waffen aus der Sowjet-Ära ein. Ihre veralteten Raketen töten und verletzen unschuldige Ukrainer. Russland wird diesen ungerechten Krieg nicht gewinnen.» https://twitter.com/DefenceHQ/status/1553040194680623104

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