Ukraine Aktuell (12.6.22/14Uhr)

RUSSISCHE ÖLPIPELINE ANGEGRIFFEN

Bei der russischen «Druschba»-Pipeline explodierten heute Morgen drei Sprengsätze. Die Attentate fanden auf russischem Boden, 40 Kilometer entfernt von der ukrainischen Grenze in der Region Brjansk, statt.

Die Pipeline selber wurde nicht zerstört, meldet der russische Telegramkanal «Baza». Eine der Explosionen beschädigte ein Umspannwerk und zwei weitere hinterliessen Krater in der Dimension von unter einem Quadratmeter bei Ölpipeline-Schiebeaggregaten.

Der Pressedienst der russischen Transneft meldete, dass die Druschba-Pipeline normal funktioniert: «Über beide Pipelines wird planmäßig Öl nach Europa gepumpt». https://www.unian.net/

KAMPF UM SIEVIERODONETZK

«Die Besatzer führen Angriffe auf die Stadt Sievierodonetzk durch, jedoch ohne Erfolg.», schreibt der ukrainische Generalstab. https://www.facebook.com/horvathfranz/posts/10225209434175233

Der britische Geheimdienst rapportiert: «Russland nutzt seine Überlegenheit im Kräfteverhältnis und in der Artillerie, um schrittweise Gebiete in und um Sievierodonetzk zu erobern.» https://twitter.com/DefenceHQ/status/1535934097557692417

Über die Kämpfe um und in Sievierodonetzk schreibt Serhei Gajda, Gouverneur von Luhansk: «Das Gebiet der Chemiefabrik Azot wird ständig beschossen. Die Kämpfe finden in den umliegenden Strassen statt. Der Feind nähert sich Vrubivka.» https://t.me/luhanskaVTSA/3397

Die Besatzer haben zwei der drei Brücken, die nach Sievierodonetzk führen, zerstört. Die nächsten zwei oder drei Tage werden aufschlussreich sein. https://t.me/c/1687475640/4569

PUTINS ARMEE AUF DEM ZAHNFLEISCH

In der russischen Armee besteht eine Kampfeinheit gewöhnlich aus drei Bataillonen, von denen jeweils zwei im Einsatz sind. Nun wurde damit begonnen, auch das jeweils dritte Bataillon in den Kampf zu schicken. Der britische Geheimdienst bemerkt dazu:

«Die dritten Bataillone innerhalb der Brigaden sind oft nicht voll besetzt – Russland wird wahrscheinlich auf neue Rekruten oder mobilisierte Reservisten zurückgreifen müssen, um diese Einheiten in der Ukraine einzusetzen. Der gleichzeitige Einsatz aller drei Bataillone wird die Fähigkeit der Verbände, ihre Kampfkraft nach Einsätzen zu regenerieren, wahrscheinlich längerfristig verringern.» https://twitter.com/DefenceHQ/status/1535934097557692417

ARTILLERIEBESCHUSS IM OSTEN

Im Donbass beschiesst Putins Armee mit grosser Intensität zivilen Einrichtungen. Der ukrainische Generalstab zählt diese Orte auf: Rozhkovychi, Hemyach, Luhivka und Popivka, Virnopilla, Ukrainka, Petrivka, Chepil, Khrestyshche und bei Mospanowo kam es zu einem Luftangriff.

Weitere Angriffe erfolgen auf Petrivske, Nova Husarivka, Kurulka, Dolyna, Bohorodychne, Schipylivka und Dronivka.

In Richtung Bakhmut werden die Siedlungen Komyschuwacha, Hirske, Mykolajiwka, Bilohoriwka und Nowoluhanske mit Mörsern und Artillerie beschossen. https://www.facebook.com/horvathfranz/posts/10225209434175233

Bisher ist der Tod von zwei Zivilisten und die Verletzung von zehn weiteren bekannt. https://t.me/suspilnedonbas/6969

BREIT ANGELEGTE PLÜNDERUNGEN

In der besetzten Stadt Svatove plündert der Feind eine Fabrik, die Ausrüstung wird in die Russische Föderation gebracht. Das gesamte Getreide des Agrarbezirks ist gestohlen worden. https://t.me/c/1687475640/4574

DEUTSCHLAND KÖNNTE LIEFERN

Mehrere «Marder»-Schützenpanzer des deutschen Herstellers Rheinmetall, die von der Bundeswehr ausgemustert wurden, sind nun aufgerüstet worden und können sofort an die Ukraine geliefert werden. Das sagte Rheinmetall-Chef Armin Papperger in einem Interview mit der deutschen Zeitung «Bild».

Die deutsche Regierung wird jedoch entscheiden, an wen und wann diese Panzer übergeben werden. https://t.me/uniannet/59794 // https://t.me/site_ua/11465

FOTOSHOOTING DER ABSCHLUSSKLASSE

Absolventen in der Region Tschernihiw machten Fotoshootings vor der Kulisse von Ruinen. «So sieht das Abschlussalbum der Schüler der 11. Klasse in diesem Jahr aus! Ihre Kindheit, das Fest der letzten Glocke und die Abschlussfeier wurden ihnen gestohlen», heisst es in einer Erklärung der Nowhorod-Sewersker Mittelschule Nr. 2.

Was empfinden wir beim Betrachten dieser Fotos? Schmerz für die zerstörten Pläne, für die gestohlene Jugend dieser Kinder. https://t.me/uniannet/59779

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