Ukraine Aktuell (10.5.22/20:30Uhr)

FOTOS: Das Asow-Regiment in der umzingelten Azovstal Fabrik hat viele Verletzte, die unter unhygienischen Bedingungen behandelt werden müssen. Sie haben zum Teil offene Wunden, die die mit unsterilen Verbandsresten verbunden sind. Einigen mussten Arme oder Beine amputiert werden. Medikamente fehlen. (https://t.me/UkrainaOnlline/28607)

VIELE VERLETZTE IN AZOVSTAL

Sviatoslav Palamar vom Asow-Bataillon im umzingelten Stahlwerk Azovstal in Mariupol meldet: «Es gibt viele Verletzte und sie müssen evakuiert werden. Der Prozess kann nicht verzögert werden, da die Verwundeten normale Pflege und Medikamente benötigen. Man braucht normale Nahrung und frische Luft». Zurzeit werde versucht, Kontakt mit externem Pflegepersonal aufzunehmen. Dies ist wegen des russischen Beschusses des Werkes mit Artillerie und Panzern schwierig. (https://t.me/site_ua/9988)

Auf dem Gelände von Azovstal befinden sich noch über hundert Zivilisten. Das erklärte Pawel Kirilenko, Leiter der Region Donezk. (Quelle: ukraineforum.de)

Wolodymyr Zelenskyj sagte heute Abend, dass Russland mit keiner der vorgeschlagenen Evakuierung-Lösungen für die Verteidiger von Azovstal einverstanden sei. Zelenskyj: «Seine Verteidiger bleiben in Mariupol. Im Werk Azovstal leisten sie weiterhin Widerstand.» (https://t.me/UkrainaOnlline/28631)

RUSSLAND STIEHLT LEBENSMITTEL

Die Ukraine Plattform https://site.ua/ berichtet, wie russische Truppen ukrainisches Korn und Gemüse stehlen: Aus der Region Zaporizka werden in Richtung der besetzten Krim und nach Russland Getreide und Sonnenblumenkerne mit Kamaz-und DAF-Lastwagen unter dem Schutz der russischen Streitkräfte abtransportiert.

1’500 Tonnen Getreide wurden aus der Region Kherson auf die Krim gebracht. Auch grosse Mengen von in der Ukraine geerntetem Gemüse, Kartoffeln und Kohl werden gestohlen.

Der grosse Teil der Lebensmittel wird von der Krim aus mit Schiffen unter russischer Flagge nach Syrien und in andere Länder des Nahen Osten gebracht. (https://t.me/site_ua/9994)

OFFENSIVE AUF BEIDEN SEITEN

Der ukrainische Generalstab schreibt, dass «der Feind das Tempo erhöht» und «er feuert entlang der gesamten Kontaktlinie und in die Tiefen der Verteidigung unserer Truppen. Die grösste Aktivität der Besatzer wird in den Richtungen Slobozhansky und Donezk beobachtet.» Konkrete Erfolge für die Russen bleiben aktuell aus.

Gleichzeitig sind die ukrainischen Truppen erfolgreich. In der Region Kharkiv wurden die Siedlungen Tscherkassy Tyshky, Rusky Tyshky, Rubizhne und Bayrak befreit.

Um die bei Kharkiv vorrückenden Ukrainer zu stoppen «verlegte der Feind zusätzlich bis zu fünfhundert mobilisierte Personen aus den vorübergehend besetzten Gebieten der Oblaste Donezk und Luhansk in das Gebiet Kharkiv.» https://www.facebook.com/GeneralStaff.ua/posts/314040177575734

RAKETEN TERROR GEHT WEITER

Auch heute Abend werden südukrainische Städte mit russischen Raketen beschossen. Explosionen wurden aus Otschakow im Gebiet Mykolajiw gemeldet. (https://t.me/site_ua/9986)

In Odessa schlugen gestern Abend sieben Raketen ein. Sie trafen unter anderem ein Einkaufszentrum und ein Lager für Lebensmittel. «Das seien sicher extrem gefährliche Ziele gewesen», kommentierte eine Sprecherin des ukrainischen Militärs. Beim Angriff kam ein Mensch ums Leben. (https://news.sky.com)

MOTIVIERTE UKRAINISCHE SOLDATEN

Vor einem US-Senatsausschuss sagte der Leiter US-Verteidigungsnachrichtendienstes, dass die Ukrainer «zwischen 8 und 10 russische Generäle getötet haben».

Insgesamt, so Generalleutnant Scott Berrier, sei die Ukraine besser in der Lage, motivierte Soldaten in den Konflikt zu schicken – auch wenn ihr Militär viel kleiner sei als das russische.
«Ich bin mir nicht sicher, ob die russischen Soldaten aus den weit entfernten russischen Militärbezirken das wirklich verstehen.» (https://edition.cnn.com/…/russia-ukraine-war…/index.html)

KEIN STOPP BEIM LEHRBETRIEB

Die Nationale Taras-Schewtschenko-Universität befand sich in Lugansk und wurde im März nach Poltawa umgesiedelt. Die Situation sei schwierig, denn es seien bereits 30 Studierende im Krieg umgekommen, schreibt Serhiy Gaidai, Gouverneur von Lugansk.

Fast alle Dozenten wurden auf den neuesten Stand gebracht, die Computerausstattung und die Server wurden aufgerüstet. Die Universität bietet in den Bereichen Fremdsprachen, Kultur und Kunst sowohl Präsenz- als auch Fernunterricht an. https://t.me/luhanskaVTSA/2456

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