Ukraine-Aktuell (24.3.22/7Uhr)

WAFFEN FÜR «DIE FLAMME DER FREIHEIT»

Grossbritannien sendet in die Ukraine weitere 6’000 Raketen, welche gegen Panzer und Helikopter eingesetzt werden können. Ausserdem erhält das ukrainische Militär rund 30 Mio CHF für die Beschaffung von weiterem Material. Boris Johnson erklärte: «Wir können die Flamme der Freiheit in der Ukraine am Leben erhalten oder riskieren, dass sie in ganz Europa und in der Welt ausgelöscht wird.»

Die 27 Länder der EU verdoppelt die Hilfe für die Ukraine auf 1.1 Milliarden Euro: Die Hilfsmaßnahmen werden es der EU ermöglichen, „die Fähigkeiten und die Widerstandsfähigkeit der ukrainischen Streitkräfte weiter zu unterstützen“, schreibt der europäische Rat.
Weitere Massnahmen beraten die EU- und die NATO-Länder heute Donnerstag.

Das deutsche Verteidigungsministerium will 2’000 Ein-Personen-Panzerabwehrwaffen liefern, schreibt die deutsche Presse-Agentur. Die deutsche Aussenministerin Annalena Baerbock versprach die Lieferung von Strela-Boden-Luft-Raketen. Auch Schweden will 5’000 Panzerabwehrwaffen und Minenräumgeräte liefern, sagte Verteidigungsminister Peter Hultquist.

RENAULT STELLT PRODUKTION IN RUSSLAND EIN

Der Verwaltungsrat der Renault-Gruppe ist am Mittwoch zusammengetreten und hat die folgenden Punkte genehmigt: Die Aktivitäten der Renault-Gruppe in ihrem Werk in Moskau werden ab sofort ausgesetzt.

In Bezug auf ihre Beteiligung an AVTOVAZ prüft die Renault Gruppe die verfügbaren Optionen unter Berücksichtigung des aktuellen Umfelds und in Verantwortung gegenüber ihren 45.000 Mitarbeitern in Russland. Die Renault-Gruppe weist darauf hin, dass sie bereits die notwendigen Maßnahmen ergreift, um die internationalen Sanktionen einzuhalten. (Quelle: Medienstelle Renault Group)

PUTINS VERTRAUTER TSCHUBAIS IST WIRKLICH WEG

Die staatliche russische Nachrichtenagentur TASS schreibt: «Anatoli Tschubais hat seinen Posten als Sonderbeauftragter des russischen Präsidenten für die Beziehungen zu internationalen Organisationen zur Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung aufgegeben, so eine Quelle aus seinem inneren Kreis gegenüber TASS. Eine andere Quelle, die Tschubais nahesteht, stellte ebenfalls fest, dass er Russland verlassen hat. «Er hat den Posten des Sonderbeauftragten aufgegeben und das Land verlassen», so die Quelle weiter.»

Tschubais (66 Jahre alt) ist seit Ende der Sowjetunion einer der wichtigsten Politiker Russlands. Er gehörte zum Gründerkreis der «Perestroika», war Vizeministerpräsident und Finanzminister in den 90-er Jahren und war hinter Jelzin der zweitmächtigste Mann im Kreml. Aus Leningrad kommend war Tschubais auch ein Förderer von Putin.

RUSSLAND VERBIETET GOOGLE NEWS

Die russische Kommunikations- und Zensurbehörde Roskomnadzor, hat den Google News-Dienst verboten und ihm vorgeworfen, «Falschnachrichten» über Russlands Krieg gegen die Ukraine zu verbreiten.
Bereits am Montag hatte ein russisches Gericht den Meta-Konzern als «extremistische Organisation» bezeichnet und dessen Produkte Facebook und Instagram verboten.  

ZELENSKYJ ALS LEGO-FIGUR BRINGT SPENDENGELD

Eine Spielzeugfirma in Chicago hat durch den Verkauf von «Action-Figuren» von Volodymyr Zelenskyy mehr als 145.000 Dollar für die Ukraine gesammelt.

Die inoffiziellen «Lego»-Figuren wurden zu einem Preis von 100 Dollar verkauft, zusammen mit einem Molotow-Cocktail mit ukrainischer Flagge, der für 20 Dollar angeboten wurde. Beide Artikel waren nach wenigen Stunden ausverkauft. (Quelle: https://www.niusdiario.es/)

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